Autofahrern und Hausbesitzern sind am letzten Freitag womöglich mehr Polizeieinheiten als gewöhnlich in Bad Brückenau und den umliegenden Gemeinden aufgefallen. Die Polizeiinspektion (PI) Bad Brückenau wurde von einer Gruppe der 34. Einsatzhundertschaft der Würzburger Bereitschaftspolizei unterstützt, heißt es im Polizeibericht.
Die vier zusätzlichen Einheiten wurden, betreut von Beamten der örtlichen Inspektion, zum einen zur Überwachung des Straßenverkehrs, und zum anderen für eine großangelegte Präventionsmaßnahme zum Einbruchsschutz eingesetzt.


Wildgefahrenstelle erklärt

Am Vormittag führte eine Halbgruppe auf der Staatsstraße 2289 bei Wildflecken eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Das Ergebnis ist durchaus beachtenswert. Die Autofahrer hielten sich weitgehend an die Vorschriften. Nur drei Fahrzeugführer mussten wegen Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit verwarnt werden. Allerdings hielten die Beamten auch Autofahrer an, die nur geringfügig schneller als erlaubt unterwegs waren. Da die Strecke sehr stark mit Wildunfällen belastet ist, wurde den Fahrzeuglenkern diese Gefahrenstelle erläutert. Gerade bei querendem Wild kann der ein oder andere Unfall durch defensivere und vor allem langsamere Fahrweise verhindert werden. Wenn ein Anstoß unvermeidlich ist, sind die Verletzungsgefahren und das Schadensausmaß bei langsamerer Geschwindigkeit weit geringer.


Schlagstock gefunden

Eine Verkehrskontrolle bei Zeitlofs erbrachte ein zufriedenstellendes Ergebnis. Allerdings wurde in einem Fahrzeug bei der Kontrolle ein unerlaubter Schlagstock aufgefunden. Gegen einen 50-jährigen Fahrzeugführer, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige ans Landratsamt Bad Kissingen vorgelegt.
Auch wenn der Dienstbereich der PI Bad Brückenau in diesem Herbst-/Winterhalbjahr von Wohnungseinbrüchen verschont blieb, nutzte Dienststellenleiter Herbert Markert die Verstärkung aus Würzburg, um gerade in diesem Bereich die Hausbesitzer und Mieter dafür zu sensibilisieren. In Zweierteams gingen die jungen Polizisten in mehreren Wohnvierteln der Kurstadt von Haus zu Haus und gaben rund 130 Bewohnern Tipps zum richtigen Verhalten und zu Möglichkeiten, Fenster und Türen gegen Einbrecher zu ertüchtigen. red