Am Freitagnachmittag kontrollierten Beamte der Polizei-Inspektion Ebern im Gemeindebereich Rentweinsdorf auf der B 279 Schwerlastverkehrsfahrzeuge. Dabei wurde bei einem ausländischen Sattelzug beim Auslesen des Kontrollgeräts eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt: Satte 91 km/h zeigte der Auswertelaptop an, obwohl nur 60 km/h für Lkw über 7,5 Tonnen erlaubt sind. Der Fahrer musste das Bußgeld mitsamt Kosten bezahlen.
Gegen 16 Uhr wurde auf der B 303 bei Burgpreppach ein polnischer Lkw kontrolliert. Ungereimtheiten bei den aufgezeichneten Daten ließen eine Manipulation des Fahrtschreibergeräts vermuten. Der Lkw wurde in eine Fachwerkstatt gebracht und das elektronische Fahrtschreibergerät überprüft. An dem Gerät waren Plomben entfernt und zusätzliche Kabel eingebaut worden. Die Werkstatt las die Fehlercodes des elektronischen Geräts aus. Nun wird geklärt, ob es sich um eine unfachmännische Reparatur oder absichtliche Manipulation handelt. Nach Abschluss der Ermittlungen ergeht Anzeige gegen Fahrer und Unternehmer.
Noch während die Beamten mit dem polnischen Lkw beschäftigt waren, ging eine Mitteilung über einen "auffallend schnellen Lkw" auf der B 303 bei Burgpreppach ein. Das Gespann wurde im Landkreis Coburg von der Verkehrspolizei Coburg kontrolliert. Die Auswertesoftware der Beamten zeigte eine Geschwindigkeitsüberschreitung es ausländischen Gliederzuges um 24 km/h an. Auch hier musste der Fahrer direkt vor Ort bezahlen.
Ein Transportunternehmer fiel in der Nacht zum Sonntag, gegen 0.30 Uhr, zwischen Breitbrunn und Gleisenau auf. Auf seinem Pkw-Anhänger transportierte er leere Paletten, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren. Nachdem er die Ladung gesichert hatte, durfte er weiterfahren. Den Bußgeldbescheid bekommt er per Post. pol