Im August vergangenen Jahres eröffnete die Teilhabeberatung Coburg (EUTB) ihr unabhängiges Beratungsangebot für die Stadt und den Landkreis Coburg. Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten können sich mit allen Fragen rund um Teilhabe und Rehabilitation an die Teilhabeberatung Coburg wenden.

EUTB wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Die parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anette Kramme (SPD) machte sich ein Bild von der Arbeit des neuen Beratungsangebotes in der Rosengasse. Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach (CSU), den beiden Landtagsabgeordneten Michael Busch (SPD) und Martin Mittag (CSU), dem Bürgermeister der Stadt Coburg, Thomas Nowak (SPD), und dem Vorstand der Lebenshilfe Coburg erörterte sie die neuesten Entwicklungen zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Coburger Politiker unterstrichen dabei, dass sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Coburg die Belange von Menschen mit Behinderung eine breite politische und gesellschaftliche Unterstützung fänden. Die neue Beratungsstelle ergänze das breite und vielfältige Angebot für Menschen mit Behinderungen in der Region.

Sozialpädagogin Katerina Arca stellte die Arbeit der Teilhabeberatung Coburg vor. "Bei dem neuen Beratungsangebot geht es vor allem darum, Barrieren abzubauen und Beratung auf Augenhöhe zu ermöglichen." Die individuelle Lebensplanung und Selbstbestimmung würden durch die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung gestärkt. Eine weitere Besonderheit des Angebotes ist die sog. Peer-Beratung - also Beratung von Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen. "Menschen mit Behinderungen sind oft Experten in eigener Sache", sagte Arca. red