Es ist zu dem erwartet packenden Kampf zwischen den Luftpistolenmannschaften der Schützengesellschaft (SG) Ebern und der SG Königsberg in der Unterfrankenliga gekommen. Allerdings waren die Gäste auf den ersten drei Positionen enorm stark besetzt, entschieden diese Partien allesamt für sich und hatten mit dem 3:0 schon den Deckel draufgemacht.

Zur Spitzenbegegnung kam es zwischen den beiden Aushängeschildern, Helmut Stubenrauch bei den Hausherren und Miriam Piechaczek, die schon auf internationaler Ebene für Furore gesorgt hat. Piechaczek hatte in einem nervenaufreibenden Duell knapp mit 379:378 Ringe die Nase vorn. Die ersten beiden Durchgänge gingen nach Ebern mit drei Mehrringen, während die Königsbergerin die Serien 3 und 4 mit vier Mehrringen für sich entschied.

Einen schweren Stand hatte auch Tina Hellwig gegen Daniel Schneider. Der Königsberger hatte am Ende der vier Serien, die er allesamt knapp für sich entschied, mit 361:352 Ringen die Nase vorn. Zu einer engen Auseinandersetzung kam es auch zwischen Carsten Präger und Christian Brochloß. Nicht weniger als drei der vier Durchgänge endeten pari. Entscheidend war die Serie 3, die der Königsberger mit fünf Mehrringen und dem Gesamtergebnis von 358:353 Ringe für sich entschied.

Auf den Positionen 4 und 5 mussten die Gäste ersatzgeschwächt antreten, was jedoch die Siege der beiden Gastgeberschützen Martin Schorr und Stefan Eckstein nicht schmälern sollte. Schorr erzielte 354 Ringe und nahm Dieter Piechaczek 29 Ringe ab. Ähnlich sah es in der Begegnung zwischen Stefan Eckstein und Thomas Feickert aus. Auch hier hatte Eckstein wenig Mühe, die Oberhand zu behalten. Für Ebern war es aber nicht mehr als Ergebniskosmetik zum 2:3-Endstand. di