Wieder spielte das Wetter am Wochenende bei der 16. Segelflug-Bundesligarunde mit. Von Nord bis Süd kam jeder Verein zu Punkten. Drei Runden vor Saisonende steht der Aero-Club Lichtenfels an fünfter Stelle der 30 Bundesliga Vereine. Somit scheint das gesteckte Ziel, der Ligaerhalt, in fast greifbarer Nähe.
Die Lichtenfelser schickten in dieser Runde sieben Piloten in die Luft, die mit vier Punkten im Mittelfeld lagen. Dominik Biesenecker trieb den Schnitt zwischen Fichtelgebirge und Thüringer Wald auf 114 km/h, Petra Zimmermann-Lauer auf 109 km/h und Patric Rießner auf 97 km/h. Diese drei waren damit die schnellsten Lichtenfelser.
Der unmittelbare Verfolger LSV Rinteln holte zwei Punkte mehr und liegt damit punktgleich mit Lichtenfels auf Rang 5. Den Rundensieg sicherte sich die FLG Blaubeuren. Sie liegt mit einem Punkt Vorsprung auf dem vierten Gesamtrang. An der Spitze hat sich nichts verändert. Die LSG Bayreuth führt mit 214 Punkten vor dem LSR Aalen (210) und der FG Schwäbisch Gmünd (185).
In der U25 führt das Segelflugzentrum Königsdorf vor den Junioren aus Lichtenfels und Aalen.
Gefehlt haben in dieser Runde die Punktegaranten Jan Kret-zschmar, Philipp und Gerd Peter Lauer. Kretzschmar befand sich auf dem Rückweg vom Taunus-Cup, wo er nach sieben Wertungstagen Platz 15 in einem starken Teilnehmerfeld belegte. Philipp Lauer startete zu einem Wettbewerbsflug bei der deutschen Junioren-Meisterschaft in Grabenstetten und erreichte 86 km/h über 318 km. Er vervollständigte mit diesem nicht so schnellen Flug das Trio mit Biesenecker und Rießner in der U25-Liga.
Nach fünf Wertungstagen belegt Philipp Lauer zusammen mit seinem Partner Maximilian Dorsch (AC Bamberg) bei der deutschen Junioren-Meisterschaft punktgleich Rang 1 in der Clubklasse. Geflogen wird noch bis Freitag. Es geht um einen Platz im deutschen Junioren Kader im Segelflug (C-Kader). gpl