Frühjahrszeit ist Pflanzzeit auch im Privatwald. Doch die Pflanzung will gelernt sein. Deshalb informierten sich etwa 30 Waldbesitzer über das Setzen von Waldbäumen.
Ausgestattet mit allen gängigen Geräten - Spaten, Pflanzrohr, Haue - zeigten die Förster in einer Schulungsveranstaltung, worauf es ankommt.
Axel Maunz, Stadtförster von Bad Kissingen, erläuterte die umfangreichen und attraktiven Fördermöglichkeiten für Aufforstungen im Wald. Auch legte er den Privatwaldbesitzern nah, dass nicht jede Baumart auf jedem Boden wachsen kann. Die Baumartenwahl müsse deshalb mit Bedacht getroffen sein. Wer Pflanzen von einer Baumschule kauft, sollte diese auf Qualität prüfen. So erklärte Stefan Blumrich, Forstingenieur der Forstbetriebsgemeinschaft Rhön-Saale, was einen guten Setzling ausmacht. Möglichst frisch soll sie sein und ein gutes Wurzelwerk haben. "Mein Pflanzgerät muss an die Pflanze angepasst sein - nicht anders herum!", beschrieb Michael Schneider, Forstwirtschaftsmeister beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Er zeigte anschaulich, welche Fehler häufig gemacht werden und wie man es richtig macht. red