Flanieren, genießen, einkaufen. Der Pfingstmarkt in der historischen Schlüsselfelder Altstadt hatte fast ein wenig italienisches Flair: Vor den Cafés, Gaststätten und Hotels saßen die Menschen bei herrlichem Sonnenschein im Freien und genossen einen Kaffee, ein kühles Bier oder ein leckeres Eis. Die Warteschlange an der berühmten Eisdiele hatte beinahe schon hochsommerliches Ausmaß angenommen. Auch auf den Bänken im Schatten der Linden ließ es sich bei einem köstlichen Eis gut sitzen. Zu kaufen gab es fast alles und auch einige Geschäfte hatten ihre Pforten geöffnet.

An den Ständen gab es jede Art von Kleidung zu bewundern. Auffällig waren die vielen Arten von sportlichen Anzügen und Shirts, die zum Teil mit auffälligen Aufdrucken auf sich aufmerksam machten. Hüte und Mützen, Bücher und DVDs, Kinderspielzeug und Süßigkeiten, Uhren und Schmuck, Gürtel, Taschen, Hosenträger, Kurzwaren und eine unüberschaubare Menge an Haushaltsartikeln wurden feilgeboten. An einem Stand warteten sogar Elektromobile für Senioren auf Käufer. Und dann war da noch der "Käs-Mann", wie er sich selbst bezeichnete. Mit flotten Sprüchen und scharfem Messer schnitt er Stücke vom großen Laib. Neben Käse, den man auch probieren durfte, hatte er auch schwarz geräucherten Schinken, Schinkenspeck und köstlich aussehende Salami im Sortiment. Genau gegenüber hatte die Stadtbäckerei einen Stand aufgebaut. Die "Geschnittenen Hasen", Quarkküchla und ausgezogenen Krapfen - alles Fettgebäck, das die Hausfrau selbst eher selten herstellt - fanden reißenden Absatz. See