Seit September 2015 wird im Landkreis Forchheim das vom Europäischen Sozialfonds, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderte Programm "Jugend stärken im Quartier - Perspektive Schulabschluss" durchgeführt. Mitarbeiter des Projekts werden auch bei der Ausbildungsmesse am Samstag, 3. März, von 10 bis 14 Uhr im Beruflichen Schulzentrum Forchheim (Fritz-Hoffmann-Straße 3) am Stand der Bildungsregion vertreten sein.
Das Projekt richtet sich an benachteiligte Jugendliche ab zwölf Jahren, die Probleme bei der Erreichung des Schulabschlusses haben beziehungsweise Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf benötigen. Auch Schüler, die Anzeichen eines Ausstiegsverhaltens zeigen beziehungsweise den Schulbesuch verweigern, werden angeleitet, eine Perspektive für ihre Zukunft zu entwickeln, und motiviert, wieder aktiv am Unterricht teilzunehmen.
Experten des Vereins Innovative Sozialarbeit (Iso) nehmen sich Zeit für die Jugendlichen, erstellen mit ihnen gemeinsam einen Entwicklungsplan, beraten und begleiten sie in der Umsetzung ihrer Ziele. Sie arbeiten dabei eng mit anderen Stellen (Schulen, Berufsberatung, Jugendamt, Handwerkskammer) zusammen. red