Er darf natürlich bei den vorgeschlagenen Wandertouren rund um die Deutsche Korbstadt Lichtenfels nicht fehlen: der Hausberg der Staffelsteiner, der für viele auch "Berg der Franken" genannt wird. Denn er hat viel zu bieten. Neben seiner wunderschönen Vegetation und seinen herrlichen Ausblicken von zahlreichen Punkten seines Hochplateaus aus, besteht auch die Möglichkeit zu einer gemütlichen Einkehr.


Für Natur- und Kulturfreunde

Mit der Hohen Eller, Vierzehnheiligen und Kloster Banz warten darüber hinaus weitere Höhepunkte auf den Natur- und Kulturfreund, der die Wanderung unbedingt als Ganztagesunternehmung einplanen sollte.
Startpunkt dieser mit 25 Kilometer längsten Tour der vorgestellten Wanderungen ist der Bahnhof in Lichtenfels, von dem aus uns die schwarze 1 auf gelbbraunem Grund durch die Stadt an den südöstlichen Ortsrand leitet. Auch wenn dieses Symbol bis zum Viktor-von-Scheffel-Blick mit dabei ist, orientieren wir uns nach der Unterquerung der vierspurigen Stadtumgehung am von Richtung Friedenslinde hinzustoßenden Symbol des Gottesgartenweges (blaue Basilika auf gelbem Grund).
Dieses führt mit teils fantastischen Aussichten über die Hohe Eller, am Viktor-von-Scheffel-Blick vorbei, auf wunderschönen Pfaden hinunter nach Vierzehnheiligen, wo sich ein Besuch der berühmten Basilika und eine erste kurze Einkehr anbieten. Weiter dem Gottesgartensymbol folgend, treffen wir mit Erreichen der Hochfläche auf den Mainwanderweg. Dieser bringt uns nach gut 100 Metern rechts über einen schönen, gut befestigten Flurweg nach etwa 3,5 Kilometern zum Staffelberg, der den Kurzabstecher einschließlich einer Umrundung des Hochplateaus unbedingt wert ist. Hier kann man übrigens auch zahlreiche urgemütliche Verweilzonen entdecken, sollte aber stets Vorsicht walten lassen, da an einigen Stellen Absturzgefahr besteht.
Der Mainwanderweg führt uns schließlich nach Bad Staffelstein, durchquert den Ort und unterquert in Bahnhofsnähe die Gleise. Bald gelangt man auf dem Radweg parallel der Straße nach Unnersdorf, wo wir nach der Brücke rechts abbiegen und zunächst auf freier Fläche, später im Wald hoch nach Kloster Banz kommen, wo sich zwei Gaststätten für eine Stärkung bzw. eine Erfrischung anbíeten. Hier ist darüber hinaus neben einem Kurzbesuch des ehemaligen Klosters auch der etwa 200 Meter lange Abstecher an den Waldrand Richtung Waldklettergarten zu empfehlen, der erneut mit herrlichen Ausblicken belohnt. Wieder am Ausgangspunkt des Abstechers zurück, lassen wir uns vom Keltenweg B leiten, der nach wenigen Metern auf der Straße Richtung Lichtenfels rechts steil bergab abzweigt und uns nach Hausen führt.


Schöne Umleitungsstrecke

Dort überqueren wir das Wehr (2018 gesperrt, schöne Umleitungsstrecke über Weingarten nach Reundorf ist ausgeschildert) und passieren - weiterhin dem Keltenweg B folgend - einen der beiden Baggerseen, ehe wir, links an der Anglerhütte vorbei, Reundorf erreichen, wo sich erneut Einkehrmöglichkeiten anbieten. Ab Ortsmitte wandern wir dem senkrechten blauen Strich nach, der uns, zunächst an Altwässern entlang und die Autobahn unterquerend, an den Ortsrand von Lichtenfels bringt. Nach einer Passage unmittelbar längs des Mains unterqueren wir schließlich rechts die Eisenbahn und stoßen an der Bamberger Straße auf den Albrandweg (roter Querstrich), der uns wieder zum Ausgangspunkt unserer Tour, den Bahnhof von Lichtenfels, zurückleitet.