Die Rennserie ADAC GT Masters gastierte zum ersten Mal auf der im nordöstlichen Tschechien gelegenen Strecke von Most. Auf dem Kurs mit Bergauf- und Bergabpassagen sowie lang gezogenen, schnellen Kurven rechnete sich Christopher Haase einiges aus. Doch zunächst hatten der Kirchleuser und sein junger Teamkollege Ricardo Feller in ihrem Audi R8 LMS Pech.
Haase freundete sich auf Anhieb mit der Strecke an: "Wirklich ein schöner Kurs, auf dem das Team BWT Mücke Motorsport auch einen super Job gemacht hat. Unser Audi war von Beginn an konkurrenzfähig." Im Qualifying für das erste Rennen verpasste das Duo aber eine Spitzenzeit - und fuhr nur auf Startplatz 22. Im Hauptrennen gab es im 35 Autos zählenden Starterfeld großes Gedränge am Start. "Wenn allesamt durch die erste Kurve wollen, geht leider nicht immer alles glatt", sagte Haase. Feller stieß mit anderen Fahrzeugen zusammen und musste den Audi abstellen. "Dann haben wird uns sofort auf das zweite Rennen am nächsten Tag fokussiert", erklärte Haase.
Und da lief schon die Qualifikation besser: "Ich hatte allerdings in meiner schnellsten Runde einen Patzer, ohne den Startplatz 5 oder 6 möglich gewesen wäre. Aber Rang 11 war schon okay." Da ein Konkurrent strafversetzt wurde, rutschten Haase/Feller sogar noch einen Rang nach vorne.
"Mein Start war sauber und ich bin recht schnell auf Platz 7 vorgekommen", beschreibt Haase das Hauptrennen. Diese Platzierung hatte das Duo dann auch im Ziel inne. "Drittbester Audi, Platz 2 für Ricardo in der Juniorenwertung, dazu noch der Laufsieg unseres Schwesterautos am Samstag. Das war ein gutes Wochenende für das Team BWT Mücke Motorsport", war Haase zufrieden.
Der nächste Start des Kirchleusers ist in Brands Hatch (England), wo er mit Sainteloc-Racing den zweiten Lauf der Blancpain-Sprint-Series bestreitet. mw