Schlag auf Schlag ging es im Feuerwehrgemeinschaftshaus, das ein prächtiges Faschingskleid angelegt hatte, als Udo Müller die Besucher auf den Abend einstimmte. Bald wurde getanzt, geschunkelt und geklatscht, und als das Stimmungsbarometer schon merklich gestiegen war, gab es den ersten Auftritt.

Wie ein Wirbelwind flitzten die "Parkettfeger", eine Tanzgruppe aus Mainleus, durch den Raum. Dies schien allen so gut gefallen zu haben, dass vom Publikum sogar noch eine Zugabe gefordert wurde, bevor sich die sportlichen Mädchen und Damen mit einer eindrucksvollen Pyramide verabschiedeten.

Danach lebten die Erinnerungen an das einstmals geteilte Deutschland wieder auf, als der versierte Zauberer Stefan Kießling, der sächsischen Dialekt sprach, Personen aus dem Publikum in seine verblüffenden Zauberkunststücke einbezog.

Ausgangspunkt der Büttenrede von "Edi" (Edwin Jungkunz) war ein Zahnarzttermin, bei dem er die Wartezeit nutzte, um in einer Gesundheitszeitung zu lesen. Dabei gerieten bei ihm Begriffe wie "Übergewicht" und "Kalorien" ins Blickfeld. Insbesondere Atemnot und Impotenz, wie sie in dem Artikel der Ärztezeitung beschrieben waren, hinterließen nachhaltigen Eindruck. Am Ende seiner Rede stürzte sich "Edi" in das "Froschgetümmel" und hakte das Thema "Kalorien" ganz einfach ab, indem er sich ein Seidla Bier (300 Kalorien) gönnte.

Pauline Herold ließ danach das "McDonalds-Lied" erklingen und die Melodie von der Gummipuppe, was eine gute Überleitung zum nächsten Höhepunkt auf den Jura-Höhen, dem Auftritt von Cordula Grün, war. Als es regelrecht "Grün" im Feuerwehrgemeinschaftshaus geworden war, bedeutete dies nicht etwa eine "Froschinvasion", sondern der Gesellschaftsverein "Treff Halba - Höih" von Görau selbst rückte in das Blickfeld. Er stellte diese Affäre in den Mittelpunkt sang und tanzte mit Cordula Grün, die ebenfalls dabei war und ihren Charme spielen ließ. Kurzum eine gelungene Einlage, wobei durch den begeisterten Applaus der Faschingsgesellschaft dieser Auftritt sogar noch etwas verlängert werden musste. Mit vielen lustigen Tanzrunden - der eine oder andere Barbesuch durfte ebenfalls nicht fehlen - nahm das "Froschgetümmel" seinen Ausklang. Auch diesmal hatte es alle Erwartungen erfüllt.