Das Oberflächenwaser in Veitlahm soll in Zukunft besser abgeleitet werden. Das kündigte Bürgermeister Robert Bosch in der Bürgerversammlung an.

Des Weiteren teilte er mit, dass der Markt Mainleus zwischenzeitlich ein Stück Wald um den Aussichtsturm am Patersberg gekauft habe. Mit der sukzessiven Umforstung von Nadel- in mehr Laubwald werde dann auch der Blick vom Turm aus auf Veitlahm frei.

Erlebnispfad geplant

Auch auf dem Lehrpfad werde einiges geschehen. Der soll laut Bosch zu einem Erlebnispfad umgestaltet werden, der damit insbesondere für Kinder spannender werden soll.

Auf eine bessere Beschilderung der Wanderwege angesprochen, bat Robert Bosch um etwas Geduld. Die regionalen und überregionalen Wege würden von den jeweils dafür verantwortlichen Organisation betreut. Ein gemeindlicher Weg sei bislang vollständig beschildert worden, weitere würden mit der Zeit folgen.

Den Hinweis, dass die Holzverkleidung am örtlichen Buswartehäuschen schon ziemlich morsch ist, nahm Gemeinderat Erich Luthardt als Protokollführer in die Liste der Veitlahmer Wünsche und Anregungen an das Rathaus auf. Ebenso, dass ein neuer Obstbaum für den Kinderspielplatz gestiftet wird, nachdem der Apfelbaum dort gefällt worden ist.

Raser am Ortseingang

Beschwerden gab es darüber, dass von Höfstetten her noch nach dem Ortsbeginn Veitlahm viel zu schnell gefahren werde. Außerdem sei die Beleuchtung am Parkplatz absolut nicht ausreichend. Kinder, die im Winterhalbjahr zur Kita gebracht werden, müssten im Dunkeln die Straße überqueren.

Das werde man bei der nächsten Verkehrsschau zusammen mit der Polizei begutachten, sicherte Bürgermeister Bosch zu.

Die Beleuchtung um den Park- beziehungsweise Halteplatz sollte mit der noch ausstehenden Straßenbeleuchtung des gesamten Baugebiets Hainbuchen bewerkstelligt werden. Ein weiterer verkehrsneuralgischer Punkt ist um die St.-Veits-Kirche herum.

Die Umrandung der Linde, eine Art Trockenmauer, werde ständig umgefahren, hieß es. Die unterschwellige Anregung, die Umrandung doch fest zu mauern, mochte Bürgermeister Bosch aber nicht annehmen. Eine Patentlösung konnte er aber auch nicht vorschlagen.

Verbotsschilder nutzlos

Beschwerden gab es zudem für die Straße Oberdorf gleich gegenüber. Die sei zugeparkt, besonders bei Veranstaltungen und bei Treffen im Jugend- und Gemeindehaus.

Selbst mit nicht überdimensionierten landwirtschaftlichen Fahrzeugen komme man nicht mehr durch, geschweige denn mit Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Als Besitzer eines Führerscheins müsste man zwar wissen, dass man immer drei Meter Fahrbahnbreite freilassen müsse, doch anscheinend werde das vergessen, war die zynische Beschreibung der Situation. Parkverbotsschilder würden dann auch nichts nutzen, allenfalls zur Dekoration des Straßenrands, hieß es.