Mit viel Selbstbewusstsein: Warum ist Ihr Ort der schönste im ganzen Landkreis?
Jakobus Kötzner: "Die Gemeinde Frensdorf ist herrlich in die Täler der ,Rauhen Ebrach" und der ,Reichen Ebrach" eingebettet und liegt im Einzugsbereich der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg. Die abgeschlossenen Dorferneuerungen in fast allen Gemeindeteilen haben dazu beigetragen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger und selbstverständlich auch alle Besucherinnen und Besucher bei uns wohlfühlen. Gerade für junge Familien ist unsere Gemeinde aufgrund der vorhandenen Infrastruktur besonders attraktiv. Dies bestätigt die große Nachfrage bei unseren neu ausgewiesenen Bauplätzen."

Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Was wäre Ihr Traumprojekt für Ihren Ort?

Jakobus Kötzner: "Frensdorf

 

war bisher finanziell nie verwöhnt. Wir haben es dennoch geschafft, für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger wichtige Projekte und Einrichtungen zu realisieren. Zu nennen ist hier beispielsweise die neue Zweifach-Schulsporthalle, die Generalsanierung unserer Schule und der Neubau des Kinderhauses mit der Gemeindebücherei. Die Schaffung eines Mehrgenerationenzentrums und von Begegnungsräumen, die von allen Vereinen und Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger genutzt werden können, ist ebenso erstrebenswert. Beim DSL-Ausbau sind wir auf einem guten Weg, wobei wir weitere Verbesserungen im Auge behalten müssen. Glasfaser bis ins Haus wäre wünschenswert."

Was bereitet Ihnen in Ihrem Ort Sorgen? Wie wollen Sie diese Probleme angehen?

Jakobus Kötzner: "Auch für unsere älteren Gemeindebürger wollen wir Möglichkeiten

schaffen, um möglichst lange in der Gemeinde wohnen bleiben zu können. Hier muss noch das passende Konzept ausgearbeitet und mit einem passenden Träger umgesetzt werden. Generell haben wir eine gute Vereinsstruktur mit vielen engagierten Ehrenamtlichen. Hier wünsche ich mir, dass auch künftig unsere Vereine, Feuerwehren und Institutionen den notwendigen Nachwuchs finden. Der öffentliche Personennahverkehr kann noch verbessert werden. Insbesondere ein besserer Zusammenschluss der Gemeindeteile untereinander ist wünschenswert und notwendig."
Was ist ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort, an dem Sie sich besonders gerne aufhalten oder der eine besondere Bedeutung für Sie hat?
Jakobus Kötzner: "In meiner Freizeit halte ich mich allgemein gerne in der Natur auf.

Erholung finde ich daheim, bei einem Spaziergang in unseren schönen Wäldern oder beim Angeln an der ,Reichen Ebrach"."

Was hat Frensdorf, was andere Orte nicht haben?

Jakobus Kötzner: "Ein besonderer Anziehungspunkt ist unser wunderschöner Naturbadesee mit barrierefreiem Zugang, der nicht nur von unseren Bürgern, Kindern und Jugendlichen genutzt wird, sondern auch von Erholungssuchenden aus der näheren und weiteren Umgebung. Durch seine Anbindung an die vorhandenen Fahrradwege eignet er sich hervorragend als Ausflugsziel.
Auch das Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf, mit jährlich wechselnden Ausstellungen zu interessanten kulturhistorischen Themen ist einen Besuch wert. Das Bauernhaus mit seinen Einrichtungen und der Schablonenmalerei spiegelt die Lebens- und Arbeitsbedingungen eines bäuerlichen Betriebes in der Zeit um 1920 wider.

Eine Attraktion stellt der große Museumsgarten dar, der zur Besichtigung zahlreicher historischer Kulturpflanzen einlädt.
Im kirchlichen Bereich ist die Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Dreifaltigkeit" in Schlüsselau und das Dreifaltigkeitsfest ein gerne besuchtes Ziel.
Unser alljährlicher Kirchweihmarkt in Frensdorf, mit einem ansprechenden Kirchweihprogramm, und die Kirchweihen in unseren weiteren Gemeindeteilen begeistern ebenfalls viele Besucher.
Im Bereich des Sports ragt besonders unsere Frauenfußballmannschaft des SV Frensdorf heraus, die sich bereits seit drei Jahren in der Landesliga sehr erfolgreich behaupten kann."