"42 Jahre Mesner, dass muss man sich erst einmal vorstellen, so alt bin ich gerade!" Mit dieser Aussage wollte Pfarrer Matthias Steffel die lange Zeit verdeutlichen, in der Hans Batz diesen Ehrenamtsdienst ausübte. In seiner Laudatio würdigte er die Zuverlässigkeit, Loyalität und Freundschaft, die ihn mit dem Mesnerehepaar verbindet. Mesnerdienst sei nicht irgendein Ehrenamt, "es ist ein Amt ganz nah am Altar". Zum Dank überreichte Pfarrer Steffel einen Geschenkkorb und Blumen.


Gute Zusammenarbeit

Im Auftrag der Ministranten bedankte sich die Oberministrantin Frederike Friedel bei Hans Batz für die gute Zusammenarbeit. Gerührt nahm Hans Batz von jedem Ministranten eine Blume zum Dank entgegen.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Lunz und Kirchenpflegerin Ramona Friedel gingen in ihrer Dankesrede darauf ein, wie selbstverständlich Hans Batz seinen Dienst verrichtete. "Wie oft bist du in dieser langen Zeit den Weg zur Kirche gegangen?", fragte Brigitte Lunz Hans Batz. "Es gibt Menschen, die sind einfach da, ohne wenn und aber - ganz selbstverständlich!" Brigitte Lunz würdigte das Wissen und die Verdienste von Hans Batz um die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie verlieh ihm den Titel "Seniormesner" und freute sich, dass er sein Wissen mit seinen Nachfolgern teilen wird. Mit einer persönlichen Gutscheinbox soll er seine Pfarrei noch lange in Erinnerung behalten. Maria Batz, die sich ebenso lange um den Blumenschmuck kümmerte und ihrem Mann immer mit Rat und Tat zur Seite stand, bekam einen Blumenstrauß überreicht. Auch über die Pfarreigrenze hinaus wurden die Verdienste des Mesnerehepaars gewürdigt. Harald Böttinger, der stellvertretende Vorsitzende der Mesnervereinigung der Erzdiözese Bamberg, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich bei Familie Batz für ihre Verdienste zu bedanken.
Sichtlich gerührt bedankte sich Hans Batz für die großen Reden und Geschenke. Mit so einem tollen Gottesdienst habe er gar nicht gerechnet. Eigentlich wollte er ja schon aus Altersgründen bei der Amtseinführung von Pfarrer Steffel vor elf Jahren aufhören, meinte der Geehrte. Doch der Pfarrer habe ihn ermutigt weiterzumachen und er habe diese Zeit und die Freundschaft zu Pfarrer Steffel nicht bereut.
Ein Abschied kann auch ein Neuanfang sein. So rollte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Lunz einen kleinen unsichtbaren roten Teppich aus für die drei neuen kompetenten Nachfolger.


Viele Dankesworte

Mit großer Freude konnte Pfarrer Steffel Elmar Eichhorn, Monika Geyer und Elke Weber als neues Mesnerteam begrüßen. Brigitte Lunz überreichte dem Trio für einen guten Start eine kleine Tüte Glück. Im Anschluss organisierte der Pfarrgemeinderat mit Kirchenverwaltung einen kleinen Stehempfang. Viele Gottesdienstbesucher nutzten die Möglichkeit, sich bei "ihrem" Mesner Hans Batz mit Ehefrau Maria zu bedanken und mit dem neuen Mesnertrio bei einem Glas Sekt ins Gespräch zu kommen. red