Beim Heimspiel gegen den TB Erlangen hatte sich die DJK Eggolsheim viel vorgenommen. Doch gleich zu Beginn zeigten sich die Bayernliga-Basketballer unkonzentriert und mussten lange auf den ersten Punkt warten. Die Mannschaft wirkte kraft- und ideenlos. Auch Auszeiten und Auswechslungen brachten nie den erhofften Aufschwung. DJK Eggolsheim - TB Erlangen 59:71

So standen am Ende des ersten Viertels lediglich zehn Punkte auf dem Eggolsheimer Konto. Auch im zweiten Durchgang fehlte es an Leidenschaft und Basketballherz. So sahen die rund 80 Zuschauer eine desolate erste Hälfte. Mit nur 21:35 gingen die Eggerbacher mit gesenkten Köpfen in die Kabine.

Dass der DJK-Trainer Patrick Loskarn die Leistung nicht guthieß, machte er in der Kabinen-Ansprache deutlich. So nahm sich die Mannschaft vor, die 14 Punkte Rückstand aufzuholen. Der dritte Abschnitt verlief jedoch ähnlich schlecht, kein Spieler schien ansatzweise die Leistung aufs Parkett zu bringen, die er könnte. Selbst einfachste Basketballregeln schien der eine oder andere vergessen zu haben. So war das Spiel am Ende des dritten Viertels mit 36:57 eigentlich schon vorentschieden.

In den letzten zehn Minuten zeigte Eggolsheim einigermaßen Einsatz und Willen; dies war jedoch viel zu spät. Das Viertel wurde zwar mit 23:14 gewonnen, doch das war beim 59:71 nur noch Ergebniskosmetik.

Max Rahm ist zurück

Das einzig Positive aus dem Spiel war die Rückkehr von Max Rahm, der erst am Donnerstag sein erstes Training nach eineinhalb Jahren Abstinenz absolviert hatte und zum Topscorer avancierte.

Die Eggolsheimer sehen die Schuld für die Niederlage klar bei sich, kein Wille, Einsatz, Kampfgeist und Herz war zu sehen. Das nächste Spiel soll und muss besser laufen, denn es ist ein besonderes: In Rattelsdorf steht sich am kommenden Sonntag ab 13 Uhr mit Loskarn und Manuel Aas das Trainerduo der vergangenen Saison erstmals gegenüber. aro