Der Schreinereibetrieb Berthold Zimmermann kann auf eine 85-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Vor 25 Jahren wurde der Betrieb in Buscheller gegründet.
Bereits in der vierten Unternehmergeneration stehe die Firma unter schwierigen Bedingungen "jeden Tag ihren Mann und ihre Frau", betonte Landrat Michael Busch (SPD) jetzt bei einer Jubiläumsfeier. Eine so lange Firmengeschichte brauche auch die Offenheit für Neues, so Busch. Der beste Beweis sei die aktuelle Investition. Die Firmenchefs hätten in herausfordernden Zeiten nach vorne geschaut und in eine moderne 5-Achs-CNS-Fräsmaschine investiert. Er sei als Landrat froh darüber, dass mit der Wirtschaftsförderung im Landratsamt und der Regierung von Oberfranken als Förderstelle der Firma ein wenig Unterstützung zugekommen sei. Zur Kompetenz im Gestellbau würden mit der neuen Ausstattung nun auch Produktionskapazitäten im Sichtholzbereich treten, die es in 85 Jahren noch nicht gegeben hat, betonte der Landrat.
Mit ihrer Geschichte und dem Werdegang sei die Firma Berthold Zimmermann fast so etwas wie das "klassische Beispiel einer gelungenen Handwerkertradition und einer gelungenen Familientradition", sagte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Frank Brückner. Die Familien Packert und Engel hätten sich zum einen durch die Konzentration auf den Gestellbau und die Frästechnik zum Experten für beide Themengebiete gemacht und seien technologisch "auf der Höhe der Zeit".
Weitere Glückwünsche überbrachten Christian Brossmann von der IHK sowie die Bürgermeister Jürgen Wittmann (Grub am Forst) und Bernd Reisenweber (Ebersdorf).
Schreinermeister Berthold Zimmermann hatte 1933 die Firma in der Hofgasse in Ebersdorf bei Coburg gegründet und damals Nachtkästchen, Küchentische, Spültische und Stühle gefertigt. Hubert Packert und seine Schwester Margit Engel haben das Geschäft 1993 übernommen. Der Hallenausbau in der Hofgasse in Ebersdorf erfolgte 1995 und 2009 wurde die Werkstatt in Buscheller gekauft. Schreinermeister Stefan Engel ist Betriebsleiter. Eine Übergabe der Firma in die vierten Generation ist geplant. In Buscheller werden Gestelle inklusive Vorpolsterarbeiten sowie Holzfrästeile hergestellt. des