Im ruhigen Fahrwasser befindet sich der Obst- und Gartenbauverein Fürth am Berg. Bei der Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende Wolfgang Zarske ein durchwegs positives Bild des 225 Mitglieder umfassenden Vereins zeichnen.
Dass sich der Obst- und Gartenbauverein auch dem Landschafts- und Naturschutz verschrieben hat, war dem Bericht von Wolfgang Zarske deutlich zu entnehmen. So wurden Stück für Stück die Waldwege rund um Fürth am Berg von Wildwuchs und umgefallenen Bäumen befreit und die Fledermauskästen wieder auf "Vordermann" gebracht. Der Erfolg kann sich sehen lassen. "Die Wege sich jetzt wieder gut begehbar, was zur Folge hat, dass die Zahl der Waldläufer deutlich zugenommen hat, und viele Fledermäuse fühlen sich bei uns wieder heimisch", war von Wolfgang Zarske zu hören. Schon seit Jahren legt der rührige Verein viel Wert auf die Jugendarbeit. Daher war es nicht verwunderlich, dass dieser Teil der Vereinsarbeit im Jahresbericht besonders hervorgehoben wurde. Bei zahlreichen Aktionen waren die "Stoppelhopse" sehr aktiv. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende, dass mit Enya Knoch, Sofie Thamm, Anakin Schramm und Noel Böger gleich vier Kinder aus dem Verein durch die Grundschule "Heubischer Straße" für ihr soziales Verhalten ausgezeichnet wurden. Im Rahmen der Dorfverschönerung wurde eine Informationstafel zur Mühlengeschichte aufgestellt. Als einen Glücksfall bezeichnete es der Vorsitzende, dass sich Harald Schulz bei ihm meldete und ihm mitteilte, dass dieser noch im Besitz des Türsturzes vom Eingang der Untermühle sei, den er dem Verein zur Verfügung stellte.
Dank der Initiative von Marina Zarske ziert dieser jetzt als Ruhebank den Dorfplatz. Einen Blickfang der besonderen Art positionierten Helfer an der Steinach. "Seit Juni sitzt eine Badende auf der Ufermauer", ließ Wolfgang Zarske wissen. Getauft wurde das Geschöpf auf den Namen Rosalie.
Große Schatten wirft das 700-jährige Jubiläum des Neustadter Stadtteils bereits voraus. An den Festivitäten wird sich der Obst- und Gartenbauverein selbstverständlich auch beteiligen. Ausführlich ließ Zarske die Vereinsereignisse Revue passieren. Nicht ohne einen gewissen Stolz konnte der Vorsitzende informieren, dass der Verein in den letzten zwei Jahrzehnten 224 neue Mitglieder gewonnen hat. Neununddreißig Abmeldungen und 38 Todesfälle mussten in dieser Zeit verzeichnet werden. Allein im vergangenen Jahr fanden neun Bürgerinnen und Bürger den Weg zum Obst- und Gartenbauverein. Über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins informierte Kassiererin Ulrike Bätz die Versammlung. Ihre Ausführungen wurden ebenso einstimmig genehmigt wie das von Mona Schramm verfasste Protokoll. Wolfgang Zarske versäumte es nicht, sich bei Ulrike Bätz mit einem Präsent für ihre 20-jährige Tätigkeit im Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins zu bedanken. M. Rebhan