Die Medaillen-Ausbeute des Eberner Kickboxteams Jürgen Schorn fiel bei der deutschen Kickbox-Meisterschaft im thüringischen Eisenach aus mager aus. Im Vorjahr waren es noch fünf Podestplätze, heuer holten die fünf Eberner Sportler zwei dritten Ränge.
Es war nicht das beste Turnier, das die Eberner Mannschaft abgelieferte. Doch sollte man die Leistungen auf einer derart hohen und professionellen Veranstaltung auch nicht zu kritisch sehen. Ebern ist und bleibt eine Kickboxhochburg in Bayern und im gesamten Bundesgebiet und zählt zu den führenden Vereinen Deutschlands. Trainer Jürgen Schorn wird nun eine ausführliche Analyse vornehmen und die Trainingsabläufe für seine Schützlinge überdenken, um Änderungen für die kommenden Turnier vorzunehmen. Insgesamt gaben 600 Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet bei der einzigen vom deutschen olympischen Sportbund (DOSB) anerkannten Meisterschaft ein Stelldichein. Nur die vier besten Sportler der einzelnen Gewichtsklassen jedes Landesverbandes durften teilnehmen. Dazu mussten sich die Sportler über drei Turniere qualifizeren: bei der bayerischen Meisterschaft, dem Bayernpokal und der Bavarian Open.
Jule Greul war in der Klasse bis 32 kg im Einsatz. Nach der deutschen Vizemeisterschaft im Vorjahr musste sie sich in diesem Jahr mit dem dritten Platz zufrieden geben - es war nicht ihr bester Tag. Im Halbfinale traf sie auf Emma Meinecke aus Braunschweig. Nach zwei Runden kam für sie gegen die spätere deutsche Meisterin das Aus.
Ähnlich erging es Stefan Güßbacher, der ebenfalls im Kampf um den Einzug ins Finale die Segel streichen musste. Er traf auf Andreas Babel aus dem bayerischen Mallersdorf. Zwar entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf zwischen den beiden, Babel behielt aber die Oberhand und entschied das Duell mit 14:10 Punkten für sich. di