Elektronische Gesundheitskarten (eGK) der ersten Generation verlieren im Januar 2019 ihre Gültigkeit und werden in den Arztpraxen abgewiesen. Daher sollten Patienten vor einem Arztbesuch überprüfen, ob sie die aktuelle, zuletzt von ihrer Krankenkasse zugeschickte Karte der zweiten Generation zur Hand haben. Darauf verweist Stephan Preisz von der AOK-Direktion Coburg.

Wer mehrere Gesundheitskarten hat und sich nicht sicher ist, welche davon aktuell ist, kann sich an der Kennzeichnung oben rechts auf der Karte orientieren. "Die neuen Versionen sind mit der Abkürzung G2 oder G2.1 gekennzeichnet. Wenn die Karte dagegen den Aufdruck G1 trägt, kann sie ab Januar nicht mehr verwendet werden", so Stephan Preisz. Das gelte auch, wenn das aufgedruckte Ablaufdatum noch nicht erreicht ist. "Wenn Versicherte die neue Karte der zweiten Generation nicht mehr finden können, hilft ein Anruf bei der Krankenkasse weiter", rät Stephan Preisz. red