Im Zuge des Feuerwehr-Bedarfsplanes, erklärt Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE), seien alle acht Feuerwehrhäuser der Stadt Ebermannstadt geprüft worden, ob ein zweiter Fluchtweg geschaffen werden muss. Die gute Nachricht: Alle Gerätehauses seien plan-konform errichtet, so dass der Bestandsschutz greift und daher grundlegende Nachbesserungen nicht notwendig seien.
Ausgenommen davon ist die FFW Gasseldorf. Sie war bei der Untersuchung außen vor geblieben, weil hier bereits ein zweiter Rettungsweg besteht.
Ganz ohne Nachbesserungen geht es aber doch nicht. So muss im Feuerwehrgerätehaus in Ebermannstadt eine feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Tür eingebaut werden. Zudem müssen Markierungen angebracht und die Beleuchtung überprüft werden. Die Anmerkung für das Feuerwehrgerätehaus in Burggaillenreuth: Dort muss der Fluchtweg deutlicher gekennzeichnet werden. Und im Feuerwehrgerätehaus Wohlmuthshüll fehlen Rauchmelder. Zwei vernetzte Rauchmelder müssen nachgerüstet werden. Der finanzielle Aufwand dafür hält sich in Grenzen. Der Bauausschuss billigte insgesamt 5000 Euro. JH