Der Kreisverband Coburg Land der Frauen-Union hielt seine Kreisdelegiertenversammlung in Niederfüllbach ab. Wie Kreisvorsitzende Nina Liebermann mitteilte, habe der Kreisverband insgesamt 214 Mitglieder, die sich aus sieben Ortsverbänden zusammensetzten. Der Altersdurchschnitt betrage momentan 66 Jahre. Liebermann betonte, dass sie stolz auf ihre FU-Frauen sei, die sich noch im Alter von 60 plus politisch engagierten. Rückblickend auf das vergangene Jahr bescheinigte sie allen einen enormen Einsatz. "Wir waren sehr erfolgreich. Wenn man zusammenhält, kann man sehr viel erreichen." Sie motivierte die Frauen, sich weiterhin in der Politik zu engagieren. Die Kreisvorsitzende hatte ihre erste zweijährige Amtsperiode in der Frauen-Union hinter sich gebracht. Sie betonte, ein Amt ziehe das andere oder den nächsten Aufgabenbereich oft nach sich.

Politische Arbeit gefiel

Sehr deutlich hob sie hervor: "Aber ich habe es nie bereut." Da ihr der politische Leitungsweg derart positiv gefallen hat, stellte sie sich erneut zur Wahl als Kreisvorsitzende. Nina Klett und die Kreisvorsitzende der Jungen Union, Christina Bieberbach, leiteten die Wahl. In den Vorstand kamen als Kreisvorsitzende Nina Liebermann, als Stellvertreterinnen Karin Benning, Ragida Deeb, Carolin Franz, Désiree Sommermann, Schatzmeisterin ist Kathrin Grosch, Schriftführerin Marita Pollex-Claus und zu Beisitzerinnen wurden Christina Bieberbach, Gisela Heike, Edith Heger, Kerstin Präcklein, Gudrun Schaller, Regina Tischer, Ilona Weber und Silvia Wollinger gewählt. Landrat Sebastian Straubel und Nina Klett gratulierten Liebermann zur Wahl für die zweite Amtsperiode. Nach der Wahl wurde über noch viele Themen gesprochen, die die Menschen im Landkreis beschäftigen. Landrat Straubel zählte etliche große Bauprojekte des Landkreises auf. Dazu gehörten auch die Sanierungen von Schulen, bei denen der Landkreis der Träger ist. Christine Heider wies in diesem Zusammenhang auf den heuer neu erschienenen Bildungsbericht hin. Dieser sei für den Landkreis Coburg eine wichtige Erhebung. "Was wir den Kindern an Bildung mitgeben, ist die beste Investition!", betonte Heider. Edwin Meißinger