Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im Agenturbezirk Bamberg-Coburg, zu dem auch Stadt und Landkreis Forchheim gehören, im Oktober um 457 Personen (4,6 Prozent) auf 9416. Sie liegt nun wieder unter dem Niveau von vor den Sommerferien, in denen die Arbeitslosigkeit saisonüblich steigt. Das ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit in einem Oktober seit 1980.

Der Herbstaufschwung legte in Forchheim im Oktober noch einen Gang zu. Die Zahl der Arbeitslosen sank seit September um 93 Personen (5,9 Prozent). Zum Vergleich: Von August bis September belief sich der Rückgang auf 52 Personen. Aktuell sind 1477 Menschen arbeitslos gemeldet. Vor einem Jahr waren es 129 Personen (8,0 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 2,4 Prozent. Das gilt unter Arbeitsmarktexperten als Vollbeschäftigung.

Im Oktober bekam der Arbeitgeberservice von Betrieben 279 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Im Bestand gibt es 1171 Beschäftigungsangebote. Das sind 17,6 Prozent mehr (175) als vor einem Jahr.

Die Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt des Agenturbezirks Bamberg-Coburg umfasst zeitlich das Beratungsjahr, das jeweils am 1. Oktober beginnt und am 30. September endet. Zum Ende des Berichtsjahres der Berufsberatung stehen 43 unversorgten Bewerbern (fünf mehr als im Vorjahr) noch 884 unbesetzte Ausbildungsstellen (71 bzw. 8,7 Prozent mehr als 2017) gegenüber.

Brigitte Glos, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg, empfiehlt laut Pressemitteilung allen Schülern, sich bereits im vorletzten Schuljahr mit der Berufsberatung in Verbindung zu setzen. "Denn gerade weil das Angebot an Lehrstellen so günstig und vielfältig ist, ist die Herausforderung der richtigen Wahl umso größer. Wer sich frühzeitig informiert und die Unterstützungsangebote nutzt, hat die besten Chancen, eine Ausbildungsstelle im vielleicht noch unbekannten Traumberuf zu finden." red