Keine Rücksicht gibt es für einige Vereine in der Männer-Bezirksoberliga. Sie müssen am Sonntag trotz des letzten Faschingswochenendes zum Punktspiel antreten.
Betroffen davon sind die HG Hut/Ahorn, die in der Coburger Angerhalle als Gastgeber für den TV Coburg-Neuses fungiert, sowie die TS Lichtenfels mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht TV Schönwald.
Bis auf die HG Hut/Ahorn, die sich mit vier Siegen in Folge aus der Gefahrenzone befreite, benötigen alle anderen Teams ganz dringend die "Faschings-Punkte".
Das Spiel in Lichtenfels gehört noch zu Vorrunde. Deshalb sind die Ostoberfranken als Aufsteiger für den TSL-Coach Nicholas Cudd völliges Neuland und er kann keine eigenen Erfahrung in diese Partie einbringen. Er weiß aber sicherlich, dass die Gäste nicht nach ihrem "Rang mit der roten Laterne" beurteilt werden dürfen. Erst am letzten Spieltag brachten sie die HG Hut/Ahorn mit ihrer offensiven Deckungsarbeit und dem nie aufsteckenden Kampfgeist am Ende noch ein wenig in Bedrängnis. Gegen diese flinke Truppe darf sich die Turnerschaft Lichtenfels keine großen Fehler erlauben und vor allem nicht, wie zuletzt in Bad Rodach ins offene Messer laufen. Der Trainer muss großen Wert auf die Abwehr legen und mit einer zusätzlich verbesserten Wurfausbeute sind die Chancen auf die beiden Punkte sicherlich groß.
Wie das Nachbar-Derby beim TV Coburg-Neuses enden wird, der in "seiner Halle" spielen kann, dahinter steht ein Fragezeichen. Das Hinspiel gewannen die Neuseser ein wenig überraschend mit 33:30 und außerdem recht überzeugend gegen eine überwiegend unglücklich agierende HG-Mannschaft. Im Moment sieht die Lage jedoch ganz anders aus. Die Mannen von TVN-Trainer Michael Baumann holten seither nur einen weiteren, einzigen Sieg, während die Schützlinge seines Kontrahenten, HG-Trainer Axel Ross, zuletzt vier Spiel hintereinander gewann und deshalb mit großem Selbstvertrauen auf den fünften Erfolg setzen. Wenn "Clever" Baumann den Vorrundensieg erfolgreich wiederholen will, wird seine Mannschaft die beste Leistung abrufen müssen. Im Vorfeld haben die Hut/Ahorner jedenfalls die besseren Karten.


Weitramsdorf ist wieder dran

Mit der fast sensationellen Niederlage von Spitzenreiter TV Marktleugast beim HC 03 Bamberg ist das Titelrennen in der Frauen-Bezirksoberliga erneut spannend geworden. Für den TSV Weitramsdorf, der nur durch einen Zähler vom Tabellenführer getrennt ist, ist die Spitze wieder greifbar. Beide Teams stehen am Sonntag getrennt auf der Platte und dabei haben die Weitramsdorferinnen im Heimspiel gegen HaSpo Bayreuth II die scheinbar leichtere Aufgabe gegenüber ihrem Kontrahenten. Der erwartet, ebenfalls vor eigener Kulisse, den Tabellendritten aus Gefrees. Man wird abwarten müssen, wie Marktleugast den "Bamberger Schock" verdaut hat, denn einfach wird es gegen den mit drei Punkten Abstand folgenden TV Gefrees auch in eigener Halle nicht.
Anders dagegen die Mannschaft von Trainerin Susanne Tetzlaff. Weitramsdorf geht als eindeutiger Favorit in das Spiel gegen HaSpo Bayreuth II. Bauersachs & Co. werden sich nach der Schützenhilfe aus der Domstadt keine Blöße geben, schließlich ist das im letzten Jahr nur knapp verfehlte Ziel wieder aus eigener Kraft zu erreichen. ebi


HSC B2-Jugend mit Niederlage

HSC Coburg II - DJK Waldbüttelbrunn 23:35 (13:20): Die Coburger B2 hatte erneut viele Verletzte zu beklagen und wieder musste die C-Jugend mit einigen Akteuren, hauptsächlich aus dem Jahrgang 2002, aushelfen. Diese machten ihre Sache gut. Lediglich beim 1:1 gelang aber der Ausgleich. Anschließend zog Waldbüttelbrunn auf 10:2 davon (12.). Danach spielten die Coburger im Angriff besser. Mit 13:20 wurden die Seiten gewechselt. In der 2. Halbzeit zog Waldbüttelbrunn das Tempo erneut an. Beim 14:28 war der höchste Rückstand erreicht. Jetzt wehrten sich die Coburger etwas besser. Näher als bis auf elf Tore (20:31) kam der Gastgeber aber nicht mehr heran.
Die Coburger hoffen am Sonntag gegen Forchheim, dass einige der Verletzten wieder einsatzbereit sind.