Der Feuerwehrkommandant Wouter Holland und sein Stellvertreter Frank Heidkamp sind nach Leonding in Österreich gefahren, um bei der Firma Rosenbauer das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 abzuholen.

Es wiegt 13 Tonnen und bietet Platz für den Maschinisten und den Gruppenführer sowie eine Löschgruppe, also für insgesamt neun Personen. Es ist mit einem Wassertank von 1200 Litern ausgestattet. An jedem Sitz sind Atemschutzgeräte angebracht, die die Feuerwehrler schon auf dem Weg zum Einsatzort anlegen können, und es hat einen pneumatischen Lichtmast. Die Ausstattung ist insgesamt auf dem neuesten technischen Stand, was von dem alten Fahrzeug der FFW Poxdorf, Baujahr 1988, nun wirklich nicht mehr behauptet werden konnte.

Staatliche Förderung

Die Poxdorfer Version des LF 10 kostet circa 320 000 Euro. Die staatliche Förderung liegt bei rund 73 000 Euro, wozu nochmals zehn Prozent addiert werden können, da die Kommandanten Holland und Heidkamp bei der intensiven Ausarbeitung der Bestellung mit den Feuerwehren von Eggolsheim und Dormitz zusammengearbeitet haben. In Poxdorf warteten abends viele Bürger vor dem Feuerwehrhaus auf die Ankunft des für 18.30 Uhr angekündigten Fahrzeuges. Wegen eines Riesenstaus auf der A 9 verspäteten sich die Rückkehrer. Derweil verspeisten die Poxdorfer Bratwürste und wärmten sich mit Glühwein auf. Schließlich ertönte das superkräftige Martinshorn und, begrüßt von den Böllerschützen und begleitet von der Blaskapelle, rollte das rote Fahrzeug langsam durchs Dorf bis vor das Feuerwehrhaus. Dort wurde es zur Freude der Kinder und Jugendlichen zur Besichtigung freigegeben - alle wollten ins Führerhaus klettern. Die etwa 50-köpfige FFW Poxdorf hofft, zahlreiche Neuzugänge verzeichnen können.