von unserem Mitarbeiter Rainer Glissnik

Gehülz — Viele Unterstützer und Spender haben den Wiederaufbau des Leuchtkreuzes am Alt-Entmannsdorfer Weg ermöglicht. Viele nahmen jetzt, am Kirchweihwochenende, an dessen Weihe teil. "Wenn wir heute das neue Leuchtkreuz am ,Alt-Entmannsdorfer Kreuzweg‘ einweihen, dann verleiht das der diesjährigen Gehülzer Dorfkirchweih, unserer ,Kreuzerhöhungs-Kirchweih‘, eine besondere Würde und Krönung", betonte Bernd Graf. "Wie der Kreuzerhöhungstag am 14. September erinnert uns auch dieses österliche Lichtkreuz daran, dass die christliche Botschaft von Kreuz und Auferstehung uns jederzeit und überall begleiten will." Der Vorsitzende des Heimatpflege-Vereins Bernd Graf freute sich auch im Namen der Vorsitzenden der Vereinigten Nachbarn, Waltraud Schmitt, dass so viele Menschen zur Weihe des neuen Leuchtkreuzes kamen.


Das alte Kreuz war eingestürzt

Das alte, hölzerne Leuchtkreuz war am 21. Oktober des letzten Jahres eingestürzt. Heimatpflege-Verein und Vereinigte Nachbarn machten sich daran, auf die Errichtung eines neuen Leuchtkreuzes aus Metall in gemeinsamer Trägerschaft hinzuwirken. Die Maßnahmen liefen unter rechtlicher Federführung des Heimatpflege-Vereins, unter technischer Projektleitung des Dritten Vorsitzenden Richard Biniszewski und unter finanzieller Projektbetreuung des Kassierers Herbert Schuhbäck.


Viele spendeten

Die Grundbesitzer-Familie Welscher hatte sich gewünscht, dass an dieser Stätte baldmöglichst wieder ein solches Kreuz errichtet werde. Das passierte bereits am 17. Juli. Bernd Graf dankte der Bevölkerung für die vielen Spenden. Dies habe eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie stark und wie positiv das Leuchtkreuz am "Alt-Entmannsdorfer Kreuzweg" im Bewusstsein der Menschen verankert ist. "Neben der religiösen Symbolik und der gottesdienstlichen Funktion dieser Stätte geht es auch um das Heimatgefühl und die Wahrzeichenfunktion, aber auch um eine bessere Straßenverkehrsorientierung und Sicherheitsoptimierung", erklärte Graf. Spenden und Zuschüsse wurden von Privatleuten, Vereinen, Firmen und kommunalen Amtsträgern eingezahlt oder zugesagt. Es sei nach wie vor beabsichtigt, die Namen aller Spender und Zuschussgeber von 50 Euro aufwärts hier an dieser Stätte in geeigneter Weise öffentlich zu dokumentieren, so wie das beim ersten Spendenaufruf angekündigt worden war. Die Spendenaktion läuft noch bis zum Jahresende. Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (Freie Wähler) bedankte sich für das tolle Kreuz, das für ihn nicht nur die Straße beleuchtet, sondern ein Zeichen des Glaubens sei. Den Glauben hier im Zeichen der Ökumene in einer so schnelllebigen Gesellschaft zu verdeutlichen, sei eine wundervolle Sache. "Der Glaube versetzt Berge, davon bin ich fest überzeugt", betonte das Stadtoberhaupt. Es wurde nicht angesprochen, aber die große Teilnahme der Bevölkerung machte deutlich: Einstige "Empfehlungen" aus dem Kronacher Bauausschuss und Empfehlungen zu christlicher Bescheidenheit wurden bei der Weihe zum Kontrast zu jenen umso unverständlicheren Äußerungen.