Die Sorge um die Kranken ist eine ureigene Aufgabe der Christen. Jesus hat sie uns in Wort und Tat aufgetragen. "Heilt die Kranken!" (Lk 10,9), gehört zum Sendungsbefehl Jesu an seine Kirche. Infolgedessen haben im Laufe der Geschichte viele Nonnen und Mönche, Ordensschwestern und -brüder Medikamente erfunden, Operationen durchgeführt sowie die Kranken und Sterbenden medizinisch und pflegerisch umsorgt. Das Christentum hat die Kranken in die Mitte gestellt, sich um sie gesorgt, sie zu heilen versucht oder sich mit allen Kräften bemüht, ihnen ihre Krankheit, ihr Alter und auch ihr Sterben so annehmbar wie möglich zu gestalten.
Heute ist es wichtig, dass wir Christen diesem Auftrag weiterhin mit Wort und Tat nachkommen, vor allem auch indem wir Lobbyisten für die Menschlichkeit im Umgang mit den Kranken sind. Die technische Entwicklung und Anwendung im Gesundheitswesen müssen immer den Menschen im Blick haben, so wie Gott ihn geschaffen hat. Er darf nie zum Objekt medizinisch-technischer Möglichkeiten und Könnens werden, sondern Subjekt, dem entsprechend seiner Bedürfnisse geholfen wird. Wie sich eine Gesellschaft um die Kranken kümmert, so ist es um die Menschlichkeit in ihr bestellt. Den Patienten, die im neuen OP-Zentrum des Klinikums Bamberg operiert werden, erbitte ich Gottes Segen, Genesung und Gesundheit. Den Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegepersonal wünsche ich Geschick und Erfolg und dass sie alle ihre Patientinnen und Patienten mit den Augen Jesu betrachten und sie als einmalige Geschöpfe Gottes erkennen, die zur Fülle des Lebens bestimmt sind.
Erzbischof Dr. Ludwig Schick



Mit dem Abschluss des dritten Bauabschnitts hat die Sozialstiftung Bamberg eine weitere wichtige Etappe auf dem Weg zur Gesamtsanierung des Klinikums Bamberg am Bruderwald zurückgelegt.
Nun geht die neue Operationsabteilung mit Zentralsterilisation in Betrieb. Dazu gratuliere ich den Verantwortlichen und in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern aus Bamberg und der gesamten Region ganz herzlich.
In den vorangegangenen Bauabschnitten konnten bereits die Intensivpflege und die Notaufnahme deutlich erweitert werden. Jetzt hat der Freistaat Bayern weitere rund 27 Millionen Euro für eines der modernsten OP-Zentren Bayerns zur Verfügung gestellt. Eine optimale Patientenversorgung, effektive Arbeitsprozesse und zeitgemäße Anforderungen der Hygiene - alle Erwartungen an eine moderne Krankenhausversorgung sind hier vorbildlich verwirklicht. Ich danke allen von ganzem Herzen, die so engagiert und sachkundig an diesem Stück Klinikgeschichte mitgewirkt haben.
Melanie Huml,
Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege




Der III. Bauabschnitt im Klinikum am Bruderwald ist abgeschlossen, wir dürfen offiziell Eröffnung feiern. Dies ist ein Tag der Freude für die gesamte Region: Zehn neue High-Tech-Operationssäle und die neue Zentralsterilisation zeugen davon, dass die Leistungsfähigkeit unseres Klinikums kontinuierlich gesteigert und damit auch die Patientenversorgung deutlich verbessert wurde. Im 31. Jahr seines Bestehens nimmt unser Klinikum auf diese Weise gleich in mehrfacher Hinsicht einen besonderen Stellenwert ein: für die Gesundheitsregion Bamberg, für den regionalen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt und nicht zuletzt für alle Bürgerinnen und Bürger, die zu Recht eine wohnortnahe Medizinversorgung auf höchstem Niveau erwarten dürfen.
Ich danke der Bayerischen Staatsregierung für die Unterstützung mit Fördermitteln. Herzlichen Dank sage ich auch dem Vorstand der Sozialstiftung Xaver Frauenknecht für die zielführende Verwendung der Gelder sowie allen am Bau Beteiligten für die umsichtige Planung und Ausführung.
Andreas Starke,
Oberbürgermeister der Stadt Bamberg