Der "Coburger Weg" wird auch in der Geschäftsführung der HSC-Handballer gelebt. Mit dem gebürtigen Coburger Michael Häfner hat sich am Dienstagnachmittag der Nachfolger von Florian Dotterweich, der sich Ende des vergangenen Jahres beruflich neu orientiert hat, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der 45-Jährige ergänzt sich künftig mit Steffen Ramer in der Geschäftsführung der HSC Coburg GmbH. Häfner gehört dem Klub seit dem Gründungsjahr 2000 an. Zunächst als Spieler der 1. Mannschaft, dann als Trainer und Spieler der 2. Mannschaft und zuletzt sieben Jahre als Vorstandsmitglied.
Der zweifache Familienvater wird sich federführend um die kaufmännischen Bereiche und die Organisation der Geschäftsstelle kümmern, aber auch Trainer Jan Gorr bei sportlichen Angelegenheiten unterstützen.
Seit drei Tagen ist das HSC-Urgestein offiziell im Amt. "Der erste Arbeitstag war sehr regsam, es lagen viele Themen auf dem Tisch", sagte Häfner bei seiner Vorstellung.
In einer hauptamtlichen Funktion beim HSC Coburg einzusteigen, war für Häfner anfangs nur ein loser Gedanke, der sich über die Monate immer stärker verfestigt hat. "Ich war über 28 Jahre für ein Coburger Unternehmen tätig, ich habe mir diesen Schritt gut überlegt und bin davon überzeugt, dass ich diese Position gut ausfüllen werde. Jetzt kann ich mein Hobby zum Beruf machen."
Häfner, dessen Spitzname zu seiner aktiven Zeit "Maschine" war, bezeichnet sich selbst als willensstark und jemanden, der vorneweg geht.


Der ideale Sparringspartner

Mit dem neuen Geschäftsführer habe man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn Häfner bringe neben dem "Zahlenverständnis" auch das sportliche Know-how mit, ist HSC-Vorstandssprecher Stefan Apfel von den Qualitäten des 45-Jährigen überzeugt.
"Bisher hatte Jan Gorr im sportlichen Bereich keinen Sparringspartner, mit Michael Häfner hat er nun jemanden, mit dem er sich auch mal reiben und sich kontrovers austauschen kann", sagte Apfel. mg