Eine Aufhebung der Beschlüsse zum Bebauungsplan im Ortsteil Neuenbürg war einer der wesentliche Punkte in der jüngsten Sitzung des Weisendorfer Marktgemeinderats.
In seiner Sitzung vom 10. Oktober 2016 hatte der Marktgemeinderat mehrheitlich und auf Empfehlung des Landratsamtes die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Ortsteil Neuenbürg beschlossen. Der Bebauungsplan "Neuenbürg-Ost" war auch ein Wunsch von Bürgern des Ortsteiles, um vier Wohnhäuser errichten zu können.
In der jetzigen Sitzung empfahl Bürgermeister Heinrich Süß (UWG), die damals gefassten Beschlüsse wieder aufzuheben. Wie der Bürgermeister erläuterte, trat zur Schaffung von Wohnraum und zur Beschleunigung von Bebauungsplanverfahren am 13. Mai 2017 eine vereinfachte gesetzliche Regelung (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) in Kraft, das bis zum 31.12.2019 befristet wurde.


Neue Beschlüsse gefasst

Zur Anwendung müssen die alten Beschlüsse aufgehoben und neue Beschlüsse gefasst werden. Die erneute Aufstellung des Bebauungsplanes mit Grünordnungsplan "Neuenbürg-Ost" wurde erneut und ohne Diskussion beschlossen.
Süß wies darauf hin, dass der Markt Weisendorf für das Verfahren keine Architekten- oder Ingenieurhonorare übernimmt. Mit den Grundstückseigentümern wird zur Beauftragung eines Planers ein städtebaulicher sowie ein Erschließungsvertrag abgeschlossen. Die Kosten tragen die Grundstückseigentümer. Ohne Diskussion stimmte das Gremium auch dem Vorentwurf sowie der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zu.