Durch die Kombination einer sogenannten "unechten" Einbahnstraßenregelung auf Höhe des Maximiliansplatzes in der Neuen Straße und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf weiteren Straßenzügen soll eine nachhaltige Entlastung der Anwohner insbesondere vielbefahrener Straßen in der Innenstadt erreicht werden, hat der Stadtrat beschlossen.

In einer ersten, kurzfristig realisierbaren Stufe erfolgt eine Einbahnstraßenregelung mit Fahrtrichtung Ost in der Neuen Straße, verbunden mit Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Neuen Straße, der Henke- sowie der Spardorfer Straße westlich der Palmstraße. In dieser "unechten" Einbahnstraße zwischen der Östlichen Stadtmauerstraße und dem Katholischen Kirchenplatz ist der Verkehr in Richtung Osten weiterhin zulässig. Die Fahrspur in Richtung Westen wird für den Verkehr gesperrt und ist neben Radfahrern nur für Busse, Rettungsfahrzeuge und Notfalltransporte freigegeben. Die Essenbacher Straße wird dadurch kaum merklich mehrbelastet. Die Erreichbarkeit der Kliniken, insbesondere für Rettungsfahrzeuge und Notfälle, die von Angehörigen eingeliefert werden, ist gewährleistet.

Die Regelung wird zunächst in einem rund einjährigen Probebetrieb untersucht. Abhängig davon können in der Spardorfer und der Essenbacher Straße auch Maßnahmen zur weiteren Verkehrsentlastung ergänzt werden. Im Fokus steht dabei der Durchgangsverkehr auf zentralen Innenstadt-Achse, der spürbar verringert werden soll. red