Insgesamt traten 16 Auszubildende aus Erlangen, Fürth und Ansbach zur Abschlussprüfung als Rettungsdiensthelfer an. Von den Teilnehmern sind elf aus dem Kreisverband Erlangen-Höchstadt.

Die vier Wochen Lehrgang sind schnell vergangen. In der Prüfung wurden Notfallsituationen aus dem rettungsdienstlichen Alltag geprüft von der Wiederbelebung mit Beatmung, Herzdruckmassage und AED-Einsatz bis hin zum Sportunfall mit einer vermutlichen Unterschenkel-Fraktur.

Als Prüfer waren tätig Andreas Lambert, der Leiter des Bildungszentrums, sowie Wolfgang Knapp, Bastian Selig und Renate Nachtmann, die auch den Lehrgang durchführten. Mit dabei waren auch viele weitere Helfer von Verletztendarstellern und Ausbildern bis hin zur Verpflegungs-Chefin sowie Sylvia Fischer vom Bildungszentrum für alle Verwaltungssachen. Der gesamte Lehrgang stand unter der Leitung von Heinz Hermannstädter vom Bezirksverband Ober- und Mittelfranken.

Diese Lehrgänge sind ein Gemeinschaftswerk, die Teilnehmer sollen sich wohlfühlen und beste Bedingungen für die 160 Stunden der Ausbildung haben, die sie auf ihren folgenden Einsatz in den nächsten zwölf Monaten vorbereitet. Am Abschluss des Lehrganges stand ein Grillabend.

Bereits drei Tage später ging es für den ersten Teil der Erlanger Rotkreuzler weiter mit dem Einweisungsdienst. Dabei werden alle wichtigen Fragen für den Dienstbetrieb auf der Wache erklärt, wer ist für was zuständig, was mache ich, wenn ich krank bin, wie verhalte ich mich bei Problemen? Ebenso gab es die Erstunterweisung für den Gebrauch von Sonderrechten, Gefahren an der Einsatzstelle, Ortskunde und vieles mehr. Dann erfolgte für den Rest der Woche der Einsatz als dritter Mann auf dem Fahrzeug, um den Dienstbetrieb kennenzulernen. Anschließend absolvierten die Neulinge ein Fahrsicherheitstraining, das von Fahrlehrern der Verkehrswacht Erlangen durchgeführt wird. Dabei werden das Rangieren, Slalomfahren und die Ziel- und Notbremsung geübt. Danach stand dem Einsatz als Fahrer im Krankentransportdienst nichts mehr im Weg. In ihrer Dienstzeit besteht für Helfer die Möglichkeit, nach einem Klinikpraktikum von 160 Stunden und praktischen Einsätzen die Prüfung zum Rettungssanitäter abzulegen. Thomas Heideloff