Der Finanzausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Änderung der Richtlinien zur Vereinsförderung beschlossen. Als zentraler Punkt wurden die Höchstbeträge bei der Investitionsförderung gesenkt. Bezuschusst werden maximal 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten über einen Dreijahreszeitraum. Beschaffungen, Reparaturen und Instandhaltung hat die Stadt bislang maximal mit 10 000 Euro gefördert, in Zukunft liegt der Höchstbetrag bei 5000 Euro. Materialkosten bei Baumaßnahmen wurden bislang mit höchstens 20 000 Euro unterstützt, künftig sind maximal 10 000 Euro Förderung möglich. Weil bei Baumaßnahmen nur Materialkosten gefördert werden, müssen die Vereine ihre Rechnung eindeutig in Material- und sonstige Kosten aufschlüsseln. Der Vereinsbeirat habe um die Absenkung der Höchstbeträge gebeten, damit auch kleinere Vereine in den Genuss kommen, berichtet Kämmerer Gerhard Schneider. Die Änderung der Richtlinien schaffe mehr Gerechtigkeit. Der Vorsitzende des Vereinsbeirats, Manfred Stenke, bestätigte, dass sie im Sinne des Beirats sei. lbo