In eine Glücksbaustelle verwandelten die 140 Kinder der Kita St. Nikolaus vergangenen Samstag ihre neuen Außenspielanlagen. Weder von der Ringstraße noch von der Steinwegstraße oder der Kleinen Bauerngasse ist die rund 1000 Quadratmeter große Fläche einsehbar, die an die bereits bestehenden Außenspielflächen angegliedert wurde.

Mitten in der Stadt entstand eine Oase aus Pflanzen, Rasenflächen, Sträuchern und Beeten, um neben der ausreichenden Möglichkeit an Bewegung "auch die Natur begreifbar zu machen", wie Landschaftsarchitekt Roland Ellinger seine Gestaltungsumsetzung beschrieb. Auch die notwendigen Erneuerungsarbeiten im bereits bestehenden Außenspielbereich erläuterte Ellinger überzeugend.

Kein Wunder, dass die Kinder von St. Nikolaus dies als Glück empfinden. In Rapsongs, Text- und Liedvorträgen drückten die Kinder aus Krippe, Kindergarten, Hort und Schulkindbetreuung aus, was sie in der Kita alles glücklich macht: Dankbarkeit, Musik, Bewegung, Freundschaft, Lernen und der Glaube an Gott als Glücksbausteine für den Bau eines gelingenden Lebens. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen boten die Kinder ein buntes Programm auf der neuen Außenbühne dar, bevor Dekan Kilian Kemmer die Segnung vornahm. Kemmer lobte das gute Miteinander, das nach eineinhalbjähriger Planungs- und Bauzeit ein ansehnliches Ergebnis hervorgebracht habe. Sein Dank galt Kita-Verwalter Erich Gahl, dem Verwalter des Nico-lai-Benefiziums, Alois Plätzer, sowie der Stadt, die 50 Prozent der Gesamtkosten trägt.

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) dankte für die Integrationsarbeit, die die Kita St. Nikolaus leistet. Bei 40 Prozent der zu betreuenden Kinder liegt ein Migrationshintergrund vor. LM