Maßbach —  Die Wasserversorgung in der Marktgemeinde Maßbach wird durch den Austausch der SPS-Anlagen (speicherprogrammierbare Steuerung) am Freibad und in Weichtungen sicherer gemacht. Die alten Anlagen seien über 15 Jahre alt, es gebe ständig Ausfälle, Ersatzteile seien nicht mehr vorrätig und müssten kostenintensiv beschafft werden, hieß es in der jüngsten Sitzung des Maßbacher Gemeinderates. Die Lieferung einer neuen Anlage wurde an die Firma, die schon die bisherige Anlage gebaut hat und sie wartet, für rund 50 000 Euro vergeben.

Erheblich teurer als eingeplant wurden die Asphaltarbeiten an den Wirtschaftswegen der Gemeinde und Straßenunterhaltungsmaßnahmen. Der Marktgemeinderat hatte die Arbeiten im Juni 2018 für rund 120 500 Euro vergeben. Die Arbeiten sind ausgeführt. Die Schlussrechnung betrug rund 165 000 Euro. Der Bauhof kürzte sie nach Prüfung auf rund 163 000 Euro. Damit sind Mehrkosten von rund 42 500 Euro entstanden. Matthias Klement begründete das unter anderem mit Rohrbrüchen.

"Sind wir davon unterrichtet worden? Ein Dreivierteljahr später bekommt man 30 Prozent mehr aufgebrummt", merkte Marktgemeinderat Diethard Dittmar (SPD) kritisch an. Die Mehrkosten wurden dennoch einstimmig genehmigt und werden nun aus dem Haushalt des laufenden Jahres bezahlt.

Im Rahmen einer Sicherheitsbegehung fiel dem Sicherheitsingenieur auf, dass an zwei Treppen in der Grundschule der zweite Handlauf fehlt. Die Lieferung und Montage wurde vom Gemeindebauhof beschränkt ausgeschrieben. Zwei von zehn Firmen gaben Angebote ab. Der Marktgemeinderat beschloss, den Auftrag an eine Firma aus Thundorf für 1562 Euro zu vergeben.

Keine Sitzung ohne Baugesuche: In der Straße am Heidig in Maßbach soll eine 19 Meter lange und 13 Meter breite Lager- und Abstellhalle für Container gebaut werden. In der Hauptstraße in Maßbach ist ein barrierefreies Mehrfamilienhaus geplant. Da beide Bauvorhaben den Bebauungsplänen genau entsprechen, ist keine förmliche Baugenehmigung nötig.

An der Centleite in Maßbach soll ein Einfamilienhaus errichtet werden. Hier sind nicht alle Vorschriften des Bebauungsplans eingehalten. Deshalb erteilte der Marktgemeinderat Dispens.