Gerach —  In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2017 hatte der Gemeinderat Gerach beschlossen, für die genaue Planung des Naturlehrpfades ein Planungsbüro einzuschalten. In der jüngsten Sitzung war es nun Roland Lindacher von der Firma Logo Computer + Grafik, der dem Gemeinderat eine übersichtliche Kostenkalkulation vorstellte.
Acht Stationen hatte der Gemeinderat für diesen Naturlehrpfad vorgesehen, beginnend vom Laimbach mit einer Infotafel, dem Lebensraum Wald mit einheimischen Baumstämmen und einem Monsterwald, dem Pirschweg Halali mit Fährtenlesen und einem Wasserbecken, einem Baumscheibenkalender mit Klanghölzern, einem Insektenhotel, einer drehbaren Heckensäule mit Liegebank und Sitzgarnitur, einer Sprunggrube, Alt- und Totholz, Pilzen, Flechten und Moosen mit Sitzpilzen sowie der letzten Station "Pflanzen und Tiere" mit einem Spinnennetz.


Teilweise in Eigenleistung

Mit Roland Lindacher wurde vereinbart, dass das Insektenhotel, der Monsterwald, das Kneipp-Becken sowie die einheimischen Baumstämme durch Eigenleistung durch die Gemeinde erstellt werden. Die Kosten für die anderen Stationen liegen zwischen 710 und 2950 Euro, die gesamten Kosten betragen brutto 22 937 Euro. Der Gemeinderat stimmte der Kostenkalkulation und den Stationen einstimmig zu. Besondere Leistungen, wie die Anlieferung, sind darin nicht enthalten.
Positiv beschieden wurde auch der Antrag des SV Rot-Weiß Gerach zur Durchführung eines Street-Soccer-Turniers als Abendveranstaltung am Kirchweihsamstag, 23. Juni, sofern ein tragfähiges Konzept zustande kommt. Einig war sich der Gemeinderat, die Geracher Kerwa wieder attraktiver zu gestalten.
In seinem Kurzbericht wies Bürgermeister Gerhard Ellner (SPD) auf die Gründungsveranstaltung der Baunach-Allianz in Rentweinsdorf im März hin. Der Gemeinderat Gerach beschloss dabei einstimmig den Beitritt zur Baunach-Allianz.
Gelungen war auch das 40-jährige Jubiläum des Seniorenclubs vor kurzem in der Laimbachtalhalle. Weiter informierte Ellner, dass seit 1. März eine Kooperation mit der Gemeinde Reckendorf bezüglich der Wochenenddienste in der Kläranlage besteht.