Am vergangenen Donnerstag wurde mit den Arbeiten zum neuen Geh- und Radweg auf der nördlichen Seite der Pödeldorfer Straße entlang der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken AEO begonnen. Bevor der eigentliche Wegebau erfolgt, wird zunächst die bestehende Zaunanlage versetzt. Dazu wurde bereits ein Bauzaun als neue provisorische Umzäunung der AEO gestellt. Als nächstes folgt nun die Freimachung des Baufeldes und der eigentliche Wegebau.


Auch neuer Zugang zur AEO

Die Maßnahme dient einerseits zur Verbesserung der Anbindung der ehemaligen "Nato- und Offizierssiedlung". Gleichzeitig entsteht ein neuer Zugang der AEO durch den Freistaat Bayern. Die Fertigstellung der Wegeverbindung ist bis Anfang Dezember vorgesehen.
Die Maßnahme dient der verkehrlichen Erschließung des im Zuge der Konversion neu entstandenen Wohngebietes und dabei insbesondere der besseren Verknüpfung für Fußgänger und Radfahrer an Bamberg-Ost und die Innenstadt. Die Querung der Pödeldorfer Straße ist dann aus dem Bereich der "Nato-Siedlung" nicht mehr zwingend erforderlich. Eine Haltestelle der Buslinie 902 befindet sich bereits in der Kastanienstraße, durch die das Plangebiet an die Kernstadt, zentrale Versorgungsbereiche und die Sport- und Freizeiteinrichtungen im Bamberger Osten angebunden ist.
Parallel dazu ist beabsichtigt, auch den Zugangs- und Besucherverkehr der AEO, der bislang komplett über den Bereich der Birkenallee abgewickelt wird, künftig zu entzerren. Dazu ist eine Anbindung über die neu herzustellende Wegeverbindung vorgesehen.
Wie der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) mitteilt, hat der neue Weg zum "Wohnpark am Rotseelein" eine Breite von 3,60 Meter. Der Trassenverlauf von rund 500 Metern führt von der Einmündung der Kastanienstraße in westlicher Richtung bis zur Einmündung der Birkenallee und schließt hier an das vorhandene Radwegenetz an. Die Trasse wird beleuchtet und ist von der Fahrbahn der Pödeldorfer Straße abgesetzt. Dadurch können Eingriffe in den Gehölzbestand fast vollständig vermieden werden. Der vorhandene Sicherheitszaun der AEO wird in Richtung Norden versetzt.
Bauherr einschließlich Zaunab- und -neubau ist die Stadt, die fachliche Baubetreuung liegt beim EBB. Dazu wurden im Vorfeld mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als derzeitige Grundstückeigentümerin verschiedene Verträge geschlossen. Die betreffenden Flächen liegen innerhalb des künftigen Sanierungsgebietes "Warner Barracks". Da neben der Erschließung der AEO zudem eine erstmalige ordnungsgemäße Fuß- und Radwegeanbindung der "Nato-Siedlung" an die Innenstadt sichergestellt wird, ist die Maßnahme im Rahmen der Städtebauförderung grundsätzlich förderfähig. red