Reges Treiben herrschte beim Bambino Hallensportfest in der Erfurter Steigerwaldhalle. Etwa 400 Kinder im Alter von vier bis elf Jahre zeigten ihr Können. Darunter auch vier Teilnehmer vom TSV Bad Rodach und ein Mädchen vom TSV Scheuerfeld.

In der W9 waren 42 Mädchen beim 50-Meter-Lauf am Start. In ihrem Vorlauf qualifizierte sich Amelie Frick mit 8,42 Sekunden für das Finale. Dort konnte sie sich nochmals steigern und wurde mit 8,26 Sekunden Dritte. Auch beim Weitsprung überzeugte Amelie Fick mit ausgezeichneten 3,46 Metern. Damit wurde sie Fünfte.

Nora Zehner startete ebenfalls über 50 Meter. Sie zeigte sich stark verbessert zum Vorjahr und hatte im Vorlauf die beste Zeit des 43-köpfigen Starterfeldes mit 8,03 Sekunden. Im Finale steigerte sie sich auf 8,02 Sekunden und wurde überraschend Sprintsiegerin.

Beim Weitsprung erkämpfte Nora Zehner mit persönlicher Bestleistung von ausgezeichneten 3,84 Metern die Silbermedaille. Noras Bruder Felix Zehner steigerte in der M11 im Weitsprung ebenfalls seine Bestweite auf 3,78 Meter. Für das Finale fehlten ihm 14 Zentimeter.

Im 50-Meter-Lauf gingen 29 Starter ins Rennen. Felix Zehner lief 8,37 Sekunden und Finn Löffler starke 8,03 Sekunden. Beide Zeiten genügten aber nicht fürs Finale der Schnellsten acht Läufer. In seiner Spezialdisziplin über 800 Meter spielte Finn Löffler aber seine Stärke aus. Nach einem mutigen Lauf war er am Ende der Schnellste der 17 Läufer. Seine Siegerzeit: 2:38,40 Minuten.

Ceyenne Berndt (TSV Scheuerfeld) hatte es schwer, um sich in der Spitze der Riesenteilnehmerfelder der W10 zu platzieren, ohne jedoch zu enttäuschen. Als Dritte im Vorlauf über 50 Meter in neun Sekunden musste sie passen. Beim Weitsprung war es Rang 8 mit 3,37 Meter. Beim hochkarätig besetzten Hallenmeeting in Erfurt starteten vier Sportler des TSV Bad Rodach in der Jugendklasse. Frieda Kupfer, jetzt W12, kam gut in ihren Weitsprung-Wettbewerb und sprang erstmals vom Brett ausgezeichnete 4,21 Meter. Damit belegte sie den guten zweiten Platz bei 30 Teilnehmern. Beim folgenden Hürdenlauf verletzte sie sich und ging über ihre Spezialdisziplin, den 800 Metern, nicht mehr an den Start.

Frieda Kupfer war in den letzten Jahren im Leichtathletikkreis Oberfranken West in ihrer jeweiligen Klasse die überragende Nachwuchskraft. Mit Emma Freiberger (W15) besitzt die TSV-Truppe eine entwicklungsfähige Athletin. Im Weitsprung steigerte sie sich von Sprung zu Sprung und freute sich über einen guten fünften Platz mit 4,57 Metern. Über die 60 Meter Hürden gelingt ihr in diesem Jahr sicherlich mit mehr Selbstvertrauen noch eine Steigerung. Mit 10,61 Sekunden verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung aus dem letzten Jahr um sieben Zehntelsekunden. Damit wurde sie Sechste.

Beim 800-Meter-Lauf der M13 ging Emmas Bruder Hanno an den Start. Er zeigte ein taktisch kluges Rennen. In neuer Bestzeit von 2:36,77 Minuten wurde er Dritter. Emilie Vetter trat beim Weitsprung der W14 an, erreichte aber mit 4,04 Metern nicht den Endkampf. Über 60 Meter Hürden - Platz 12 in der Zeit von 12,39 Sekunden - besteht mit mehr Training noch Potenzial bei ihr. uz