Anlässlich der Aktionswoche "Musik in Bayern" vom 14. bis 18. Mai veranstaltete die Grundschule Wartmannsroth zusammen mit der Musikvereinigung Wartmannsroth e.V. einen Musiktag. Zahlreiche Eltern und Gäste hatten sich dazu in der Turnhalle eingefunden.
Rektorin Monika Hügel hieß besonders die Mitglieder des Musikvereins mit ihrem Vorstand André Reith herzlich willkommen. Mit dem Lied "Willkommen, liebe Leute", unter der Begleitung von Frau Fleischer auf dem Akkordeon, begrüßten alle vier Klassen die Anwesenden. Die Schüler aus den Klassen 1/2 hatten einen Flötenvortrag vorbereitet. Roman Brauer (Tenorhorn) und Tizian Joa (Trompete) aus der dritten Klasse, die beide schon ein Instrument lernen, spielten jeweils ein Lied darauf vor und wurden mit reichlich Applaus bedacht. Kein Leben ohne die Musik: In ihrer Ansprache ging die Schulleiterin auf die Bedeutung von Musik ein. Musik mache glücklich, sei Balsam für die Seele und beruhige. Sie sei die einzige Sprache ohne Worte und verbinde Menschen. Musik zu spielen sei wie eine Geschichte zu erzählen und könne das Leben und die Laune des Menschen verändern. Am schönsten sei es, selber Musik zu machen. Jeder Mensch sei ein Musiker, nur hätte er vielleicht noch nicht sein passendes Instrument entdeckt! Um dies zu ermöglichen, stellten die sechs anwesenden Musiker in vier Stationen, die rund um das Schulhaus verteilt waren, ihre Instrumente vor. Zusammen mit ihren Lehrern und Eltern wechselten die Schüler in Gruppen von Station zu Station und ließen sich Saxophon, Klarinette, Flöte, Tenorhorn, Trompete, Flügelhorn und die Posaune näher erklären. Was das Besondere an jedem Instrument ist, wie man es spielt, wie viel es kostet und wie die Ausbildung verläuft, wurde von jedem Musikanten erläutert.
An manchen Instrumenten durften sich die Schüler auch selbst ausprobieren und versuchen, einen Ton herauszubekommen. Am Ende traf man sich wieder in der Turnhalle, wo die Musiker zum Abschluss noch zwei Stücke vorspielten.
Mit der Hoffnung, dass der ein oder andere vielleicht sein passendes Instrument für sich entdeckt habe, entließ Rektorin Monika Hügel alle Schüler in die Ferien und bedankte sich bei den Akteuren. red