Kurzweilig, erfrischend und vor allem abwechslungsreich bot sich das Weihnachtskonzert der Orchesterschule Pressig-Stockheim im Pfarrheim St. Wolfgang den vielen Besuchern dar. So eroberten die 42 Nachwuchsmusikanten im Sturmlauf die Herzen der Zuhörer. Die musikalische Leitung hatte Musiklehrer Andreas Thiel inne, der die 31 Auftritte fachkundig moderierte.

108 Nachwuchsmusiker aktiv

Mit 106 Schülern, so organisatorischer Leiter Eugen Rebhan, habe man das Schuljahr gestartet und beschäftige derzeit 18 Lehrkräfte. Vor allem habe man den Lehrkader optimal erweitert. Seit der Gründung im Jahre 1999 sei die Orchesterschule zu einem festen Bestandteil im kulturellen Bereich des Unterzentrums Pressig-Stockheim geworden, betonte er. "Auf die Orchesterschule können wir stolz sein", versicherte Stockheims Bürgermeister Rainer Detsch. So profitiere die Gemeinschaft ganz erheblich von dieser kulturellen Einrichtung. Insbesondere dankte er den Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Erstaunlich selbstbewusst holten sich Solisten und Ensembles Pluspunkte bei den Besuchern. Die gut abgestimmte Programmfolge war weihnachtlich ausgerichtet. Die Bilanz des Konzerts sei sehr gut ausgefallen, bestätigten abschließend die Bürgermeister Rainer Detsch (Stockheim) und Hans Pietz (Pressig). Die Schüler gaben sich - je nach Kenntnisstand und Alter - alle Mühe, das Publikum von ihren Lernfortschritten zu überzeugen. So dürfen die Verantwortlichen der Musikvereine aus den Großgemeinden Stockheim und Pressig auf viele talentierte Nachwuchskräfte hoffen, die die Klangkörper in den nächsten Jahren bereichern werden. Locker präsentierten sich die Neulinge dem Publikum, das immer wieder begeistert applaudierte. Eingeleitet wurde das Konzert von den Kindern der musikalischen Früherziehung unter der Leitung von Julia Fischer. Mit "Ein kleiner dicker Schneemann" stimmten Emilia Horn, Willy Brandl, Finn Krug, Amely Löffler, Theresa Löffler, Felix Schülein, Ida Ziebe, Magnus Beetz und Ben Simon die Besucher auf den Abend ein. Besonders kamen "Morgen kommt der Weihnachtsmann", "Kling, Glöckchen kling", "Jingle Bells", "We wish you a merry christmas", "O Tannenbaum", "O du fröhliche", "Freu dich o Welt" beim Publikum an. Für Abwechslung sorgten temperamentvoll die Schlagzeuger Linn Beranek, Felix Däumer, Niklas Düthorn, Niklas Jungkunz, David Pfadenhauer, Sven Schnappauf, Jonas Völk und Tim Weißerth mit "Brazilian Carneval" und "Sambaco". Für die zwei Gesangseinlagen, und zwar "Love my life" sowie "Photograf", gab es für den Neukenrother Max Männlein viel Beifall. Begleitet wurde er am Klavier von Andreas Thiel.

Gute Noten für den Nachwuchs

Alles in allem bewiesen die Buben und Mädchen Begeisterungsfähigkeit, Talent und Engagement.

Blechbläser, Holzbläser, Schlagzeuger, Trompeter, Klarinettisten, Gitarristen und Flötisten haben sich prächtig geschlagen und lassen Optimismus aufkommen, so das Resümee der Experten.