Bei einem gemeinsamen Gespräch im Bamberger Rathaus haben Paul Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), und Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) über die Rahmenbedingungen für einen möglichst raschen Erwerb der Fläche der ehemaligen Muna sowie des Teils des ehemaligen US-Schießplatzes, welche nicht für die Ausbildung der Bundespolizei benötigt wird, verhandelt. Es sollte auf höchster Ebene eine Verständigung über das weitere Vorgehen ausgelotet werden, teilt die Pressstelle der Stadt mit.

Oberbürgermeister Starke stellte für die Stadt Bamberg klar, dass diese die Flächen schnellstmöglich und unbürokratisch von der Bima erwerben möchte. Fietz signalisierte für die Bima, dass diese grundsätzlich verkaufsbereit sei, soweit kein Bundesbedarf bestehe, und bei den Verkaufsverhandlungen größtmögliche Flexibilität walten lassen werde. Insbesondere soll der Verkauf nicht an eine bestimmte, von vornherein feststehende Nutzung gebunden sein, so der Wunsch der Stadt.

Bima und Stadt vereinbarten, die Details des Verkaufsprozesses in einem künftigen Dialog festzulegen. Der Oberbürgermeister kündigte an, die Kommunalpolitik eng in das Verfahren einzubinden.

Bima und Stadt stimmten der Mitteilung zufolge "völlig überein", das Ergebnis des Bürgerentscheides zu respektieren. Unabhängig davon solle versucht werden, der Stadt das Eigentum an der Muna-Fläche "zu fairen Bedingungen" zu verschaffen. red