Die evangelische Kirchengemeinde und die katholische Filialkirche in Muggendorf praktizieren gelebte Ökumene. Die Christen beider Kirchen feiern am kommenden Wochenende ihr Kirchweihfest.
Die evangelische St.-Laurentius-Kirche bestimmt seit annähernd 400 Jahren das Ortsbild von Muggendorf. Nach dem Brand, der während des Dreißigjährigen Krieges tobte und den ganzen Ort in Schutt und Asche legte, wurde der Wiederaufbau 1632 in Angriff genommen, obwohl der Muggendorfer Pfarrer auf der Festung Rotenberg gefangen war.
Seit dem Jahr 1972 besitzt die Gemeinde Muggendorf auch eine katholische Kirche, die "Auferstehung-Christi-Kirche" am Rotdornweg. Muggendorf ist bekannt durch seine Kirchweihbräuche. So wird am Samstag, 12. August, am Rotdornweg der Kirchweihbaum aufgestellt. Um 17 Uhr ziehen die Kirchweihburschen mit der Fichte ins Dorf. Der Sonntagnachmittag gehört den Mädchen und Burschen, die ab 13.30 Uhr die "Kerwa ausgrom". Zur gleichen Zeit finden auf einem Podium am Oberen Markt vor dem Gasthaus "Walch" Volkstänze der beiden Trachtenvereine "Wiesenttaler" Muggendorf und Heimat-und Volkstrachtenverein Pegnitz statt.
Die "Wiesenttaaler Musikanten des Heimatvereines unterhalten das Publikum mit ihrer urwüchsigen fränkischen Musik. Gegen 17 Uhr wird der "Betz austanzt".