Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik brachten die Mühlhausener Gemeinderäte in der Sitzung am Dienstag auf den Weg. Eine Beratung durch einen Mitarbeiter des Bayernwerks hatte bereits in der vorangegangenen Sitzung stattgefunden.
Die alten Ortskerne sollen demnach gelbliches Licht bekommen, da dies "wohnlicher" sei und besser zur Baustruktur passe. In die Neubaugebiete passe hingegen weißes Licht besser, erläuterte Bürgermeister Klaus Faatz (CSU).
In Auftrag gegeben wurden zwei Vorschläge des Energieversorgers: Einmal 142 Brennstellen, bei denen nur die Leuchtmittel durch LED-Retrofit ersetzt werden. Bei einer Amortisationszeit von zwei Jahren muss die Gemeinde dafür rund 14 000 Euro investieren. Beschlossen wurde auch die "große Lösung" mit 214 Brennstellen, die teilweise mit neuen Lampenköpfen ausgestattet werden. Hier liege die Amortisationszeit bei 4,2 Jahren, die Kosten für die Gemeinde bei 42 000 Euro. Dies sei mehr als im Haushalt vorgesehen, so Faatz. Der Kämmerer habe jedoch signalisiert, dass er die Kosten unterbringen könne. See