Drei Tage nach dem Patronatsfest des Heiligen Antonius, das am 13. Juni im Kalender steht, konnte auf dem Lauberberg bei Sterpersdorf das Antoniusfest begangen werden.

Zahlreiche Gläubige waren bei durchwachsenemWetter auf den Lauberberg gekommen, wo auf dem Areal vor dem Kreuz ein

Zelt aufgebaut war. Musikalisch wurde die Feier von der kleinen Wachenrother Dorfmusik unter Richard Hofmann umrahmt.

Festprediger war Dekan Kilian Kemmer, der von Pfarrvikar Dominik Syga und Pastoralreferent Christian Lauger sowie vier Ministranten unterstützt wurde.

"Dass trotz Regens so viele gekommen sind, das spricht für Sie und die Bedeutung des Heiligen", so Kemmer in seiner Begrüßung. Aber die Natur habe das Wasser dringend nötig.

Da der Sonntag auf das Dreifaltigkeitsfest fiel, hatte das Johannesevangelium die Verheißung des Heiligen Geistes zum Thema. "So selig ist kein Seliger und so glücklich ist kein Glücklicher, wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat", war der Heiligen Antonius von Padua überzeugt. In seiner Predigt ging Kemmer auf Beides ein. Gottvater im Herzen zu haben heiße voran zu gehen und die Richtung zu weisen. Gott Sohn im Herzen zu haben, bedeute, den Heiligen Antonius zu verehren wie an die Vergebung der Sünden zu glauben. Den Heiligen Geist im Herzen zu tragen heiße, durch Denken, Reden und Handeln Gott im Leben zu bezeugen.

Gläubige bleiben zum Austausch

Die Gläubigen seien häufig Anfeindungen ausgesetzt. Er gab aber zu bedenken: "Bedrängnis schenkt Geduld, Geduld schenkt Hoffnung." Antonius habe - erfüllt vom Geist Gottes - Menschen motiviert. "Mit Gott im Herzen wird vieles einfacher", ist sich Kemmer sicher. Mit dem Wunsch, dass die Heilige Dreifaltigkeit Platz in unserem Herzen nehme, damit wir in der Welt wirken können, wie der Heilige Antonius, beendete Kemmer seine Predigt.

Nach der Messe blieben noch viele Gläubige auf dem Lauberberg, um sich auszutauschen.