Wie in jedem Jahr trafen sich die Grünen des Landkreises Forchheim zur Neujahrsklausur auf dem Feuerstein. In diesem Jahr war neben Umwelt- und Klimaschutz auch Mobilität im Landkreis eines der Hauptthemen.

Das Konzept der Sammeltaxis, so wie es im Landkreis momentan gehandhabt werde, sei relativ unbrauchbar und teuer, waren sich die Anwesenden laut Pressemitteilung einig. Wer beispielsweise am Wochenende spontan eine Fahrt in die Fränkische Schweiz unternehmen möchte, müsse seinen Wunsch bereits freitags anmelden.

Auch der immer noch nicht verwirklichte Radweg zwischen Hausen und dem S-Bahnhof in Kersbach wurde moniert. Stattdessen plane die Kreisverwaltung den Bau eines Parkhauses "auf einem Filetstück" in der Innenstadt, kritisierte Kreisrat Karl Waldmann. Er ist der Meinung, dass es im Landkreis und der Verwaltung noch keine Vorstellung einer zukunftsfähigen Mobilität gebe: "Wir verfehlen die Energieziele krachend."

Die Grünen wollen das Leben der Menschen in Bayern "nachhaltiger, gerechter, mehr im Einklang mit Natur und Umwelt, mit einem Wort grüner gestalten", betonte Barbara Poneleit. Die Igensdorferin wurde einstimmig als Sprecherin des Kreisverbands wiedergewählt. Das Gleiche gilt für Lisa Badum, MdB, die zweite Sprecherin, Daniel Thieme als Kassierer und Sylvia Hubele als Schriftführerin. Lediglich Emmerich Huber stellte sich nicht mehr als Beisitzer zur Verfügung. Als neuer Beisitzer wurde einstimmig Martin Distler aus Eggolsheim gewählt.

Mit nun sieben Ortsvereinen und nach eigenen Angaben einem Zuwachs von über 50 Prozent an Mitgliedern binnen eines Jahres herrschte bei dem Grünen am Feuerstein Aufbruchsstimmung und große Zuversicht für die Kommunalwahl in März. red