Die Teilnehmer und Organisatoren des Schreibwettbewerbs "Mein Praktikum" der 8. Klassen der Mittelschule Altenkunstadt feierten den Abschluss des Projekts mit einem Festabend mit Ausstellung in der Aula.
Die Aufgabe des Wettbewerbs war es, über die besuchten Praktikumsbetriebe ein Wandplakat zu erstellen. Hier sollten die Schüler anhand ihrer Praktikumserfahrungen die jeweilige Firma, den möglichen Beruf und die erbrachte Dienstleistung des Betriebes darstellen. Die Altenkunstadter Mittelschüler kreierten in diesem Jahr 57 solche Betriebsplakate.
Schulleiter Manfred Heimbuch bezeichnete den nun zum achten Mal durchgeführten Wettbewerb als "wichtigen Bezug zu den heimischen Wirtschaftsbetrieben". Das Projekt hatten Ulrike Dinglreiter und Heinrich Grebner vom Verein für kommunale Zusammenarbeit ins Leben gerufen.
"Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr erreicht habt" hob Dinglreiter beim Festabend hervor. "Die Gesellschaft braucht Kinder und Jugendliche, die bereit sind, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen - das ist für das Berufsleben unheimlich wichtig."
Bei der Preisverleihung gab es auch lobende Worte der Firmenvertreter zu hören, unter anderem von Markus Petterich von der Karl Eugen Fischer Maschinenfabrik in Burgkunstadt, Sabine Schubert und Susan Ari von Regens-Wagner, Max Weismeier (Fam. Bauer) oder Hans Steuer vom Compu-House. Sie bezeichneten die Plakate als informativ, kreativ, und technisch hochwertig.


Die Gewinner

Gewinnerin in der Kategorie "Wandplakat" wurde Anna Lena Meixner vor Sara Marrazzo und Ahmed Ramadhan Sidik.
In der Kategorie "Wandplakat mit Praktikumsbericht" überzeugte Larissa Köstner die Jury am meisten. Ihr am nächsten kamen Julia Fonfara und Iga Grzelak. Den Sonderpreis für kreatives Gestalten erhielten Marc Knörrer und Kevin Schwarz.
Die Gewinner wurden mit Geld- und Sachpreisen bedacht. Der stellvertretende Vorsitzende des Verein für kommunale Zusammenarbeit, Heinrich Grebner, freue sich über die Entwicklung "der sinnvollen Sache", die vor acht Jahren ins Leben gerufen wurde. Er dankte besonders Ulrike Dinglreiter für ihre unermüdliche Arbeit. red