Pünktlich zum Beginn der Osterferien beziehungsweise zu Ostern öffnen die fränkischen Schauhöhlen nach der Winterpause ihre Pforten und der reguläre Führungsbetrieb wird wieder aufgenommen.
Vor 13 Jahren wurde auf Initiative von Dieter Preu, dem Ehrenvorsitzenden der Forschungsgruppe "Höhle und Karst", die Interessengemeinschaft Nordbayerischer Schauhöhlen (INS) ins Leben gerufen, der mittlerweile mit der Teufelshöhle, der Binghöhle, der Sophienhöhle, der Maximiliansgrotte, der König-Otto-Höhle und der Osterhöhle sechs Betriebe angeschlossen sind. Zum Ziele setzte sich die INS neben einer Zusammenarbeit der Betriebsleitungen vor allem eine Verbesserung des Ausbildungsstands der Höhlenführer. Seit 2006 wird daher jährlich zum Saisonauftakt eine Fortbildungsveranstaltung - jeweils unter der Leitung des Höhlenexperten Hardy Schabdach - durchgeführt.
Dieses Jahr nahmen 32 Höhlenführer an der Schulung im Rathaus in Muggendorf teil und ließen sich vom Referenten in wissenschaftliche Details rund um die Höhlenentstehung und Tropfsteinbildung einweihen. Beeindruckende neue Erkenntnisse, zum Beispiel über die kristallinen Strukturen der Tropfsteine, die sowohl als Phänomene des Lebens als auch als Klimaarchive anzusehen sind, wurden unterhaltsam und höchst interessant vermittelt. Gleichzeitig übergab auch Dieter Preu sein Amt als Sprecher und Organisator der Schauhöhlengemeinschaft in jüngere Hände: Seine Nachfolge tritt Katja Schönhöfer-Huhn (Binghöhle Streitberg) an. Nähere Informationen über die Schauhöhlen finden sich im Internet und bei den Touristinformationen. red