Nach einer Ausfahrt von Kulmbach durch die sanften Hügel des Kulmbacher Landes war Marienweiher, die älteste Marienwallfahrtskirche im Erzbistum Bamberg, das Ziel von rund 40 Oldtimern aus Kulmbach und Kronach. Veranstalter waren der Oldtimer-Stammtisch Kulmbach und der Oldtimerclub Kronach. Die Idee dazu hatte Sigrid Daum vom Pilgerbüro Marienweiher mit Walter Schaller, dem "Vater der Kulmbacher Oldtimerfreunde", entwickelt, der sich die spannende Route ausgedacht hatte.

Start war im Kulmbacher Mönchshof, dem ehemals klösterlichen Vorwerk der Zisterziensermönche zu Füßen der Plassenburg. Nach einer Stärkung in der Museumsküche ging es auf Nebenstrecken über Kasendorf, Thurnau, Harsdorf, Himmelkron, Bad Berneck nach Zell zur Mittagspause.

Höhepunkt und Ziel der "Oldtimer-Pilgerfahrt" war ein Besuch des traditionsreichen Wallfahrtsortes Marienweiher, wo die Teilnehmer schon von Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Franz Uome erwartet wurden.

Fahrzeuge und Fahrer wurden anlässlich einer beeindruckenden kleinen Andacht von dem Prior des Franziskanerklosters, Pater Adrian Henryk Manderla, gesegnet. Er empfahl dabei nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrzeugführer der Gnade Gottes.

Danach gab es die Möglichkeit für eine Führung mit Max Binghart durch die herrliche barocke Wallfahrtsbasilika, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht. Zum Ausklang der Veranstaltung gab es Kaffee und Kuchen im Klostergarten. Thomas Kolb vom Sportverein hatte Tische und Bänke unter den alten Bäumen aufgestellt, und der Klosterladen hatte unter Regie von Anita Städler Torten und Kuchen parat.

Dann traten die Fahrer die Heimfahrt an - und freuten sich über die "etwas andere Ausfahrt vom ehemaligen zum bestehenden Kloster". red