Für seine Raserei im letzten Herbst erhielt ein 23-Jähriger nun seine "Belohnung". Wie die Polizei Bad Neustadt meldete, hatte besagter Mann sich eine Verfolgungsjagd mit einer Streife geliefert und war mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h durch die geschlossene Ortschaft Salz gerast. Dabei geriet er mehrere Male auf die Gegenfahrbahn. Dem Mann wurde nun die Fahrerlaubnis per Gerichtsurteil entzogen.

Bereits im Oktober 2018 störte ein junger Verkehrsteilnehmer mit seinem VW zu fortgeschrittener Nachtzeit die Bewohner der Ortschaft Salz durch unnötiges Aufheulenlassen des Motors. Die Geräusche verhallten lautstark aus der Sportabgasanlage des Fahrzeugs. Als eine Streife darauf aufmerksam wurde, gab der Mann Vollgas und versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen. Die Verfolgung erstreckte sich über zwei Kilometer in dicht bebautem Gebiet. Der Fahrer konnte dennoch von der Polizei gestoppt werden.

Fast von Straße abgekommen

Während der kürzlich stattgefundenen Gerichtsverhandlung erläuterte die damalige Streifenbesatzung, wie der Pkw mit einer Motorleistung von über 300 PS eine Geschwindigkeit von circa 150 km/h erzielte. Das voll besetzte Fahrzeug befand sich hierbei innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Weiter wurden festgestellte Fahrfehler angebracht, die sich durch die nicht mehr zu kontrollierende Geschwindigkeit ergaben. Nach den Ausführungen der Beamten geriet der junge Raser in nicht einsehbaren Kurven mehrfach auf die Gegenspur und konnte einem Abkommen von der Fahrbahn nur knapp entgehen.

Verurteilt wurde der Fahrer nun vor dem Amtsgericht Bad Neustadt als sogenannter Einzelraser. Die extrem hohe Geschwindigkeit sowie grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verkehrsgebaren sorgte für den Schuldspruch. Neben einer Geldstrafe von 1400 Euro wurde auch die Fahrerlaubnis entzogen, was noch im Gerichtssaal geschah. pol