Zu unserem Artikel "Der Freistaat spart Millionen" (FT, 13. Juni) nimmt das Bayerische Staatsministerium des Innern und für Integration wie folgt Stellung: "Wir weisen die Kritik von Oberbürgermeister Andreas Starke entschieden zurück. Die Kritik, der Freistaat beachte nicht die Interessen der Stadt, ist völlig verfehlt. Der Freistaat hat der Stadt Bamberg schon viel geholfen, etwa durch die Ansiedlung der Bereitschaftspolizei, bei der sehr viele Arbeitsplätze vor Ort geschaffen wurden. Unsere Zusage, nicht mehr als 1500 Personen in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken unterzubringen, steht. In der Tat ist Bamberg deutlich kostengünstiger als andere Großunterkünfte. Es ist bei der Reservehaltung von Plätzen für Notfälle natürlich auch auf die Kosten zu achten. Das ist immerhin das Geld der Steuerzahler. Es wäre mit Blick auf die weltweit instabile Lage völlig unverantwortlich, darauf zu verzichten - auch wenn wir natürlich hoffen, dass wir auf diese Notreserven nie zurückgreifen müssen. Im Übrigen ist mit OB Starke einvernehmlich besprochen worden, dass geprüft wird, ob Teile der Kaserne herausgelöst und für eine Wohnungsnutzung freigegeben werden können. Die Äußerungen von Herrn Starke sind daher völlig unverständlich." red