An unterschiedlichen Orten haben die beiden Triathleten des ASC Kronach-Frankenwald, Michael Kalb und Toni Heimburger, das gleiche Wettkampfformat absolviert. Beide nahmen an einem Triathlon mit 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und zum Abschluss 21 Kilometer Laufen teil. Michael Kalb startete bei der Ironman 70.3 Europameisterschaft in Elsinore, Dänemark und Toni Heimburger bei der Challenge 70.3 in Heilbronn.


Platz 2 beim Ironman für Kalb

Für Kalb lief das Schwimmen mit einer Gesamtzeit von 24:08 Minuten sehr gut und er übernahm hier schon die Führung. Nach der Wechselzone ging es auf die wellige und windige Radstrecke. Der Triathlet verlor hier die Führung trotz der recht flotten 02:12:27 Stunden für die 90 Kilometer.
Kalb blieb aber ruhig, schließlich musste er ja noch 21 Kilometer laufen. Die mit seinem Trainer Matthias Knossalla besprochene Renntaktik ging auf: Den abschließenden Halbmarathon lief er in 01:18:04 Stunden. Seinen zweiten Platz in seiner Altersklasse konnte er halten.
Mit der Gesamtzeit von 3:59:55 Stunden wurde er 25. in der Gesamtwertung. Mit dem Titel "Vize-Europameister" in seiner Altersklasse kehrte er in den Landkreis Kronach zurück. Den Qualifikationsplatz für die Weltmeisterschaft über die gleiche Distanz in Südafrika lehnte er jedoch ab. Kalb war mit seiner Leistung nach längerer Wettkampfpause sehr zufrieden und blickt zuversichtlich nach vorne auf die anstehenden Rennen.


WM-Quali in Heilbronn geglückt

Für Toni Heimburger war es das erste Rennen auf dieser Distanz. Gerade die technisch sehr anspruchsvolle Radstrecke machte ihm im Vorfeld Gedanken. "Es wird ein langer Tag und das Wichtigste ist es, ins Ziel zu kommen", erklärte er sein Ziel vor dem Rennen. Zum Triathlon kam der ehemalige Läufer vom ASC Kronach-Frankenwald durch einen spontanen Kauf eines Rennrades im Herbst 2016. Er bestritt im Jahr 2017 seine ersten Triathlon-Wettkämpfe auf kürzeren Distanzen.
Geschwommen wurde beim Challenge Heilbronn im Neckar über 950 Meter bis zu einer Wendeboje mit Gegenströmung und anschließend wieder zurück mit der Strömung. Für das Schwimmen benötigte Heimburger 36:56 Minuten. Nach dem Schwimmen ging es für ihn auf die 90 Kilometer lange bergige Radstrecke. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke mit 1100 Höhenmetern bewältigte er in 2:59:56 Stunden.
Mit der Zeit war der ASC-Triathlet sehr zufrieden. Beim abschließenden Halbmarathon konnte er mit der zweitschlechtesten Laufzeit in seiner Altersklasse noch einige Plätze gut machen. Nach 1:32:58 Stunden für das Laufen und einer Gesamtzeit von 5:16:14 Stunden kam er auf Platz sechs in seiner Altersklasse ins Ziel. Durch diese sehr gute Platzierung qualifizierte er sich für die Challenge-Weltmeisterschaft "The Championship" in der Slowakei am 2. Juni 2019. tg