Leserbrief zu einem "Anschlag auf einen Häcksler" :

Am Samstag, 17. Mai, wurde an der Kreuzung Schellenberger Weg/Großenbucher Straße in Neunkirchen ein Anschlag auf den Häcksler unseres Lohnunternehmens verübt. Zwei Tage zuvor war das Feld gemäht worden. Beim Abhäckseln am Samstag wurde von dem Häcksler ein im Schwad verstecktes Aluminiumteil mit eingezogen. Dabei entstand ein Schaden, der nicht wie zunächst geschätzt 20 000 Euro beträgt, sondern bei etwa 80 000 Euro liegt.
Da Stücke des Häckslermessers (teilweise mit einem Gewicht von 2,5 kg) und Metallteile in einem Radius von zehn Metern herumflogen, wird aus der Sabotage versuchter Totschlag mit vorsätzlicher Körperverletzung oder gar Totschlag mit Strafen von bis zu zehn Jahren Haft. Anwesende Personen - wie meine siebenjährige Nichte - hätten aufs Schwerste verletzt werden können. Um den hochfein eingestellten Metalldetektor der Maschine zu umgehen, muss sich der Täter sehr gut ausgekannt haben. Wir fragen uns, was in einem solchen Menschen vorgeht, der in Kauf nimmt, sogar Menschen zu gefährden.
Da der Weg sehr viel genutzt wird, haben wir die Hoffnung, dass vielleicht jemand in der fraglichen Zeit etwas beobachtet hat. Oder vielleicht kann jemand einen Tipp geben, woher das Metallstück stammen könnte: Aluminiumrohling ca. 15 cm lang, ca. 4 cm Durchmesser und an der Stirnseite ca. 2 cm tief angebohrt. Für sachdienliche Hinweise haben wir eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Hinweise bitte an die Polizei Forchheim, Telefon 09191/70900.

Josef Singer
Rosenbach